Neue Rettungsstation in Liesing eröffnet

In der neu errichteten Rettungsstation in der Seybelgasse 3 stehen den Mitarbeiter*innen der Berufsrettung Wien auf 2.000 Quadratmetern hochmoderne Räumlichkeiten zur Verfügung.

7 Männer, darunter Stadtrat Hacker und Bezirksvorsteher bei der Eröffnung eines neuen Gebäudes

Eröffnung des neuen Standortes u.a. durch Stadtrat Peter Hacker, Bezirksvorsteher Gerald Bischof, Wien Holding-Geschäftsführer Oliver Stribl und dem Leiter der Berufsrettung, Rainer Gottwald

Das Gebäude wurde so konzipiert, dass die Wege kurz sind und somit die Ausrückzeiten der Rettungsteams auf ein Minimum reduziert werden. Die neue Garage bietet bis zu 12 Einsatzfahrzeugen Platz.

Begrünung und Photovoltaik am Dach

"Die Rettungsstation verbessert die Versorgung insbesondere der Bevölkerung des 23. Bezirks. Mit der Rettungsstation Liesing leisten wir einen weiteren Beitrag für eine klimafreundliche Stadt samt Photovoltaikanlage und einer extensiven Dachbegrünung", so Gesundheitsstadtrat Peter Hacker anlässlich der Eröffnung.

"Mir liegt die Lebensqualität der Liesinger*innen sehr am Herzen", so Bezirksvorsteher Gerald Bischof. "Sogar kleine geflügelte Bewohner*innen finden in der neuen Rettungsstation ein Zuhause. Hier wurde an alles gedacht", hob der Bezirksvorsteher den Einbau von Nistplätzen für Fledermäuse und Vögel unter dem Dach hervor.

Die Rettungsteams konnten bereits im Juli vom bisherigen Standort in der Brunner Straße in die Seybelgasse übersiedeln. Ihre Tagesaufenthaltsräume sind im Erdgeschoss angeordnet und stehen in direkter Verbindung zum Garten der Anlage, der den Mitarbeiter*innen zusätzlichen Erholungsraum bietet.

Moderne Technik und Barrierefreiheit

Ein neues, zweistöckiges Gebäude

Das Gebäude hat einen zweistöckigen Personaltrakt. Die Garage ist mit 2 Ausfahrten und 2 Falttoren ausgestattet. Hier können bis zu 12 Fahrzeuge abgestellt werden, darunter auch Fahrzeuge der Sondereinsatzgruppe (SEG).

Der Haupteingang, der Eingangsbereich und mehrere Räume sind barrierefrei erreichbar. Die neue Station ist wie bereits 4 Rettungsstationen in Wien mit einer eigenen Photovoltaikanlage ausgestattet. Diese erreicht eine Spitzenleistung von bis zu 26,10 kWp und deckt damit etwa ein Drittel des Verbrauchs der Station.

Die neue Rettungsstation wurde in knapp 2-jähriger Bauzeit errichtet. Die Kosten dafür betrugen rund 6,6 Millionen Euro.

Umgesetzt wurde das Projekt von der WIP - Wiener Infrastruktur Projekt GmbH, einem Unternehmen der Wien Holding-Tochter WSE - Wiener Standortentwicklung, im Auftrag der Berufsrettung Wien.

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