magdas social business

In der Siebenhirtenstraße 12 befindet sich mit "magdas social business" eine neue Großküche mit sozialem, ökologischem und ökonomischem Mehrwert.

Ein Koch bedient eine Senorin

In der Siebenhirtenstraße 12 gibt es seit Ende Februar 2019 das "magdas social business". Die Großküche versorgt mit rund 12.000 Speisen wöchentlich Schulen, Büros und SeniorInnen-Heime. Bezirksvorsteher Bischof freut sich: "Mir gefällt dabei besonders das soziale Engagement, das hinter magdas steht." Ziel der neuen 'magdas Küche' ist es nämlich, Arbeitsplätze für Menschen mit geringen Jobchancen zu schaffen und einen modernen Arbeitsraum für alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu kreieren.

Sozial kochen

In der "magdas Küche" werden etwa ein Drittel der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ehemals langzeitarbeitslose Menschen, Menschen mit Fluchthintergrund sowie Menschen mit Behinderungen sein. Insgesamt sind in "magdas Küche" 35 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beschäftigt und kochen täglich mehr als 2.000 Portionen für SeniorInnen-Häuser, Kindergärten und Schulen.

Nachhaltig gebaut

Die Fassade der Großküche besteht zu 100 Prozent aus wiederverwerteten Kunststoffpaneelen. In der Innenraumgestaltung finden Bauelemente aus Abbruchprojekten eine neue Verwendung. Sie konnten in Zusammenarbeit mit den "MaterialNomaden" rückgeführt und aufgewertet werden. So wird etwa der Parkettboden aus einem ehemaligen SeniorInnen-Haus der Caritas wiederverwendet. Die Paneelenwand in der Kantine war eine Deckenverkleidung in einem früheren OMV-Bürogebäude. Aber auch Einrichtungsgegenstände haben ein Vorleben und werden aufgewertet und in den Büroräumen wiederverwendet.

Energiekonzept

Ökologische und ökonomische Nachhaltigkeit bestimmt das Energiekonzept, das vorhandene Ressourcen und Energiequellen nutzt. So wird die Abwärme der Kältetechnik zurück ins System gespeist und heizt im Winter die Büroräume. Eine Photovoltaikanlage am Dach trägt zur Stromgewinnung bei. Außerdem entsteht rund um das Haus ein Obstgarten. Blumen und Sträucher sorgen dafür, dass Regenwasser gut versickern kann. Auf der Terrasse wird ein Gemeinschaftsgarten mit Hochbeeten angelegt, wo im Sommer alles von den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern sowie Besucherinnen und Besuchern selbst geerntet werden kann.

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