Pfarrkirche Inzersdorf-Neustift

23., Don-Bosco-Gasse 14
Fahrplanauskunft

Vorderansicht des Kirchturms

Der ursprüngliche Eigentümer der umliegenden Gründe, Baron Rudolf Drasche-Wartinberg, war ein selbstloser Förderer der Kirche. Er wollte eine Seelsorgestation mit einem katholischen Kinderheim errichten. Noch im Todesjahr des Barons 1931 begann man nach Plänen des Architekten Hans Prutscher mit dem Bau einer Notkirche in der Größe von 27 mal acht Metern, die wenige Monate später fertiggestellt war.

Ende Mai 1938 übernahmen die Salesianer Don Boscos die Seelsorgestation, die 1939 zur selbstständigen Pfarre erhoben wurde. Die totale Beschlagnahmung der Kirche samt aller Gebäude durch die Nationalsozialisten konnte nicht verhindert werden. 1941 bis 1945 war ein Ausspeisungsraum der nationalsozialistischen Fürsorge untergebracht. 1945 konnten die Salesianer die Seelsorgstelle wieder beziehen und die Räumlichkeiten notdürftig instand setzen.

1948 wurde ein Turm angebaut. Planer war Josef Vytiska. Interessant daran sind die rundbogigen Schallfensterschlitze, welche die Turmfassade nach oben optisch auflockern. Nach einem Brand 1959 folgten Instandsetzungsarbeiten. 1966 wurden Erweiterungen unter der Führung Herbert Schmids durchgeführt. An Stelle des nicht mehr benützten Südtores wurde 1967 ein beeindruckendes Glasfenster von Prof. Hermann Bauch eingesetzt. Im ehemaligen Windfang dieses Tores entstand eine kleine Taufkapelle.

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