Pfarrkirche Liesing

23., Färbermühlgasse 6
Fahrplanauskunft

Rundbaukirche mit Glockenturm, umliegende Siedlungen

Die ursprüngliche Kirche wurde 1446 geweiht und stand an der Ecke Rudolf-Waisenhorn-Gasse/Seybelgasse. Sie war eine Stiftung des Herzogs Albrecht V. 1944 wurde die Kirche durch Bombentreffer zerstört. Der Gottesdienst fand bis 1953 im Tanzsaal der Liesinger Brauerei statt.

Die Anlage ist ein ovaler Zentralkuppelbau aus Stahlbeton von Robert Kramreiter (1953), der durch das Pfarrhaus mit dem Glockenturm verbunden ist. Bemerkenswert sind das reliefierte Bronzetor von Paul Peschke sowie weitere Reliefs von Josef Pillhofer. Das Innere der Kirche schmücken 32 Glasfenster von Franz Deed und Martin Häusle, ein Kreuzweg von Toni Schneider-Manzell sowie ein monumentales Hängekruzifix von Alexander Silveri.

Auf dem Treppenaufsatz vor der Kirche ist eine Statue des heiligen Servatius, ursprünglich Hauptpatron der Liesinger Kirche, von Adolf Treberer-Treberspurg (1953) angebracht.

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