Pfarrkirche Atzgersdorf

23., Kirchenplatz 1
Fahrplanauskunft

Kirchturm mit blühendem Baum

Die Pfarrkirche Atzgersdorf war ursprünglich eine spätgotische Wehrkirche: ein mittelalterliches Gotteshaus mit dicken Mauern, kleinen Fenstern, einem bergfriedartigen Kirchturm mit Schießscharten und relativ schmalem Eingangstor, um Angriffe leichter abwehren zu können. Nach Bränden und den Zerstörungen während der Türkenbelagerungen 1529 und 1683 entstand 1781/82 der heutige Bau, ausgeführt von Andreas Fischer. Im Jahr 1783 schenkten die "reichen" Perchtoldsdorfer den verarmten Atzgersdorfern ihre Orgel. In den Jahren 1805 und 1809 wurde das Gotteshaus von den Soldaten Napoleons geplündert.

Das heutige Bauwerk ist eine frei stehende josephinische Wandpfeilerkirche mit einer Giebelfassade im Osten und Chorpfarrhof. Die Pfeiler reichen als stützende Elemente in das Rauminnere. Dazwischen sind die Wände eingespannt. Der Raum bildet eine Einheit. Die stark abgeflachte Decke ist großteils mit Fresken geschmückt. Die Einrichtung der Pfarrkirche ist vorwiegend klassizistisch.

Aus früherer Zeit sind die Kopie des Mariahilf-Bildes von Lukas Cranach d. Ä. (um 1770) und die Rokoko-Hängekanzel von Ignaz Walter (1765) erhalten geblieben.

Weiterführende Informationen

Die acht Dörfer des 23. Bezirks - Atzgersdorf

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