Bergkirche Rodaun

23., Rodauner Kirchenplatz
Fahrplanauskunft

Kirchenfront, Haupteingang

Das Gebäude, eine reine Barockkirche, steht auf einem künstlichen Plateau von etwa zwölf Metern Höhe auf mächtigen Fundamentpfeilern. Eleonore von Sauberskirchen, verwitwete Rödderstahl und Besitzerin der Herrschaft Rodaun, ließ die Kirche in den Jahren 1739 bis 1745 errichten. Der Wiener Baumeister Johann Enzenhofer (1687 bis 1755) entwarf die Pläne und führte den Bau aus. Im 14. Jahrhundert befand sich an gleicher Stelle eine Burgkapelle. Die Bergkirche gehört zur katholischen Pfarre Rodaun und ist eine beliebte Hochzeitskirche.

Die beiden großen Steinfiguren auf dem Dach neben dem Turmansatz stellen die heilige Katharina (links) und die heilige Barbara (rechts) dar. Die gerade Fläche der Turmfassade wird durch den 1905 nach einem Entwurf von Architekt Richard Merz errichteten Vorbau unterbrochen. Über dem Chorfenster ist das Wappen des Burgherrn Philipp Ritter von Rödderstahl (gestorben 1736) zu sehen. Die neue Uhr versetzte man nach oben unter den erhöhten Turmhelm. Die Gesamthöhe der Turmfassade beträgt 35 Meter, die Breite 12 Meter. Die Länge der Seitenfassade misst 23 Meter.

Im Inneren der Kirche sind drei große Bilder besonders zu beachten: Das Altarbild mit der Taufe Christi durch Johannes und die zwei großen Seitenbilder stammen von dem bekannten Südtiroler Maler Michael Angelo Unterberger (1695 bis 1758). Johannes der Täufer ist der Kirchenpatron der Bergkirche Rodaun. Die Orgel mit neobarockem Gehäuse, erbaut 1905/06, schuf Johann M. Kauffmann.

Weiterführende Informationen

Die acht Dörfer des 23. Bezirks - Rodaun

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