Streetwork Liesing in Auschwitz-Birkenau

Im Sinne von "Niemals vergessen" besuchten die Streetworkerinnen aus Liesing mit einer Gruppe von jungen Frauen das größte Vernichtungslager des Zweiten Weltkrieges.

Mehrere junge Frauen beim Besuch in Auschwitz.

Die Streetworkerinnen aus Liesing veranstalteten ein Projekt, in dem sich junge Menschen mit der Geschichte Österreichs und seiner Bevölkerung auseinandersetzten. Im Vorfeld dazu gab es zwei Vorbereitungstreffen, in denen über den Nationalsozialismus und die Verfolgung von Juden, Roma und Sinti, Homosexuelle, sowie politisch Andersdenkende diskutiert wurde. Die filmische Dokumentation "Zeitabschnitte" eines Holocaustüberlebenden war ebenso Bestandteil dieser Treffen, wie die Auseinandersetzung mit der bestialischen Ermordung von mehr als einer Million Menschen im KZ Auschwitz-Birkenau.

"Niemals vergessen"

Das Eingangstor vom Konzentrationslager Auschwitz mit der Toraufschrift "Arbeit macht frei"

Es ist wesentlicher Bestandteil humanistischer Grundgedanken und liegt auch in der Verantwortung sozialer Arbeit, es zu fördern, dass sich junge Menschen mit der Geschichte Österreichs und seiner Bevölkerung nachhaltig auseinandersetzen. Aus gesellschaftlicher Sicht ist es wichtig, diese Erinnerungen an die nächsten Generationen, die den Willen zur Auseinandersetzung mitbringen, weiterzugeben, damit sich dieser dunkle Teil der österreichischen Geschichte nie mehr wiederholen kann.

Verantwortlich für diese Seite:
Bezirksvorstehung Liesing
Kontaktformular