Hoher Besuch in der Astrid Lindgren Schule

Stadtschulratspräsident Heinrich Himmer besuchte die Astrid Lindgren Schule, eine reformpädagogische Modellschule in der Breitenfurter Straße. Nach einer Schulführung stand er den Schülerinnen und Schülern für ein Interview zur Verfügung.

Stadtschulratspräsident Heinrich Himmer und Bezirksrat Wolfgang Ermischer mit Schulleiterin Jutta Höbartner in der Astrid Lindgren Schule.

Stadtschulratspräsident Heinrich Himmer und Bezirksrat Wolfgang Ermischer sind von der reformpädagogischen Modellschule beeindruckt.

Im Rahmen einer Führung durch die Schule informierte sich Heinrich Himmer gemeinsam mit Bezirksrat Wolfgang Ermischer bei Schulleiterin Jutta Höbartner über das pädagogische Konzept und die Herausforderungen einer frei finanzierten Schule. "Ich bin begeistert von dem selbstständigen Lernen und von der Atmosphäre in der Schule", erklärte Himmer. Nach der Schulbesichtigung fand der Stadtschulratspräsident noch Zeit für ein Interview mit zwei Jugendlichen und setzte sich mit ihren kritischen Fragen auseinander.


"Das Paradies der Kinder"

Die Überreichung des Buches "Das Paradies der Kinder" von Astrid Lindgren freut Himmer besonders: "Ich wusste nicht, dass Astrid Lindgren sich auch für den Frieden, soziale Gerechtigkeit und für die Gleichstellung von Mann und Frau eingesetzt hat - und das neben ihrem Engagement für Kinder". Mit dem Zitat von Pipi Langstrumpf "Das habe ich noch nie vorher versucht, also bin ich völlig sicher, dass ich es schaffe!" wurde der Besuch beendet. Seit dem Schuljahr 2014/2015 bietet das Astrid Lindgren Zentrum zusätzlich für Jugendliche, die die Pflichtschule abgeschlossen haben, das Astrid Lindgren Kolleg an. Hier können sich die Jugendlichen auf ihren nächsten Ausbildungsschritt oder, in Kooperation mit dem Abendgymnasium Wien, auf die Matura vorbereiten.

Konzept der Astrid Lindgren Schule

Die Astrid Lindgren Schule für ganzheitliches Lernen von der 1. bis 9. Schulstufe mit Öffentlichkeitsrecht setzt seit dem Schuljahr 2003/2004 erfolgreich ein modernes Bildungskonzept um. Es fließen die reformpädagogischen Modelle Montessoris, Freinets, der Jenaplan und der Dalton-Laboratory-Plan sowie das Konzept der Just-Community-School nach Kohlberg zur Demokratiebildung von Kindern und Jugendlichen ein. Von Anfang an ist gelebte Inklusion, Differenzierung, Individualisierung und der Respekt vor dem inneren Entwicklungsplan jeder Schülerin und jeden Schülers pädagogisches Prinzip. Ein eigenes Schulstatut ermöglicht die Umsetzung des Bildungskonzeptes: Die Kinder und Jugendlichen werden in drei Altersstufen statt neun Schuljahren auf den Schulabschluss vorbereitet. Neben den klassischen Unterrichtsinhalten ist Englisch als Arbeitssprache genauso selbstverständlich wie die Förderung des individuellen künstlerischen Ausdrucks. Für die Umsetzung im Schulalltag sorgt ein engagiertes Team aus Pädagoginnen und Pädagogen, Native Speaker sowie Expertinnen und Experten verschiedener Berufsgruppen.

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