Projekt "Gesund älter werden in Wien"

Für das Projekt "Gesund älter werden in Wien" werden Seniorinnen und Senioren gesucht, die an Statdteilbegehungen und Gruppendiskussionen teilnehmen wollen. Ziel ist es, die unmittelbaren Lebensräume für ältere Menschen gesünder zu gestalten.

Ein älteres Paar vor einem herbstlichen Wald

Für das Projekt "Gesund älter werden in Wien" werden Menschen gesucht, die hier leben und ihren Stadtteil vorstellen, wie sie ihn erleben.

Bei den gemeinsamen Stadtteilbegehungen werden Fragen wie "Wo und wie sind Sie unterwegs?", "Wo fühlen Sie sich wohl?" und "Welche Angebote nutzen Sie im Bezirk?" erörtert. Zusätzlich finden Gruppendiskussionen zum Thema statt, bei denen all diese Fragen mit anderen Seniorinnen und Senioren aus dem Bezirk diskutiert werden. Die Diskussionsrunden dauern circa 60 bis 90 Minuten.

Teilnahmekriterien

Kernstück des Projekts sind Maßnahmen entlang der vier Themenbereiche "Seelische Gesundheit", "Bewegung im Alter", "Gesundheitskompetenz im Alter" und "Soziale Teilhabe" in der unmittelbaren Nachbarschaft beziehunsgweise im Stadtteil. Teilnehmen können Frauen und Männer, auf die folgende Voraussetzungen zutreffen:

  • wohnhaft im 3., 4., 7., 9., 11., 12., 14., 17. oder 23. Bezirk in Wien
  • über 60 Jahre alt und nicht mehr erwerbstätig
  • Interesse, ihren Stadtteil zu zeigen beziehungsweise an einer einmaligen Gruppendiskussion teilzunehmen

Kontakt

Bei Interesse am Projekt ist eine Kontaktaufnahme bei Mag.a Julia Demmer von der Universität Wien telefonisch unter +43 1 4277 10848 oder per E-Mail an julia.demmer@univie.ac.at von Mittwoch bis Freitag von 9 bis 15 Uhr möglich. Weiters kann auch die Projektleiterin Mag.a Ursula Hübel telefonisch unter +43 1 4000 76972 oder per E-Mail an ursula.huebel@wig.or.at kontaktiert werden.

Infos zum Projekt

"Gesund älter werden in Wien" wird zwischen November 2017 und Jänner 2020 von der Wiener Gesundheitsförderung (WiG) umgesetzt und aus Mitteln des Landesgesundheitsförderungsfonds finanziert. Die sozialwissenschaftlichen Erhebungen werden vom Postgraduate Center der Universität Wien gemeinsam mit dem Institut für Soziologie durchgeführt. Die darauf aufbauenden Maßnahmen werden von der Projektgemeinschaft "Gesund älter werden in Wien" umgesetzt. Diese besteht aus Wiener Sozialdiensten, Wiener Hilfswerk-Nachbarschaftszentren, queraum.kultur- und sozialforschung sowie Universität Wien. Das Projekt wird von der FH Campus Wien, Department Pflegewissenschaften, evaluiert.

Grätzel-Cafés ab Frühjahr 2018

Ab Frühjahr starten in einigen Bezirken die ersten Grätzel-Cafés. Diese regelmäßigen Treffpunkte in den Nachbarschaftszentren, und später auch in anderen SeniorInnen-Einrichtungen, bieten älteren Menschen die Möglichkeit, sich in einem konsumfreien Raum zu treffen und neue Kontakte zu knüpfen. Dort können sie sich über verschiedene Themen austauschen, sich gegenseitig unterstützen und Netzwerke etwa für sportliche oder kulturelle Aktivitäten aufbauen. Die Grätzl-Cafés bieten Beratung zu sozialen Fragen und informieren über bestehende Angebote.

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