Bildwerke und Skulpturen im 8. Bezirk

Bäckerkreuz

8., Florianigasse 13
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Bäckerkreuz

Das Bäckerkreuz ist das älteste plastische Denkmal in der Josefstadt. Ursprünglich stand es vor dem "Bäckenhäusl" an der Ecke Währinger Straße/Boltzmanngasse. Nach dessen Abriss wurde es 1933 im Hof des Hauses der Bäckerinnung in der Florianigasse 13 aufgestellt.

Das Kreuz wurde 1506 in Erinnerung an den Zechmeister Paul Lundler errichtet. Es ist eine einfache Steinsäule mit Sockel und einem würfelförmigen Aufsatz, gekrönt von einem steinernen Spitzdach mit Eisenkreuz. Die Würfelfelder des Reliefs zeigen den Schmerzensmann und den Heiligen Nikolaus, den Schutzpatron der Bäcker. 1598 wurde im Auftrag von Kaiser Rudolph II. ein Spruch hinzugefügt. Dieser Spruch erinnert an die Befreiung der Stadt Raab von den Türken.


Johannes von Nepomuk-Statue

8., Alser Straße 17
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Die Johannes von Nepomuk-Statue wurde wahrscheinlich zum Schutz gegen den Alser Bach aufgestellt.

Hamerlingdenkmal

8., Hamerlingpark
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Hamerlindenkmal aus Stein, umgeben von Blattgrün

Hamerlingdenkmal im Hamerlingpark

Das ursprüngliche Denkmal wurde 1930 nach einem Entwurf von Hans Scherpe errichtet. Während des Zweiten Weltkrieges wurde das Denkmal eingeschmolzen, da im Hamerlingpark ein Löschteich angelegt worden war.

Das neue Denkmal wurde in den 1980er-Jahren im Zuge der Neugestaltung des Hamerlingparks aufgestellt.


Isisbrunnen

8., Albertplatz
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Isisbrunnen am Albertplatz

Die Errichtung des Isisbrunnen geht auf eine Initiative des Grundrichters Carl Georg Gaber zurück. Der Brunnen wurde 1833 eröffnet, die Statue im Jahr darauf enthüllt. Ursprünglich befand sich der Brunnen in der Mitte des Platzes. Wegen des Baus der Straßenbahn in der Albertgasse wurde der Brunnen 1912 an seinem heutigen Standort versetzt.

Das achteckige Brunnenbecken ist mit Blüten besetzt. Auf dem viereckigen Sockel steht die ägyptische Göttin Isis. Die gusseiserne Figur ist eine Nachbildung einer Marmorstatue aus der Antikensammlung des Kunsthistorischen Museums. Am Sockel sitzen Löwenköpfe als Wasserspeier. Die Steinmetzarbeiten führte Alois Hauser durch. Die Gusseisenteile wurden in gräflich salmschen Fabrik in Blansko hergestellt.

Mariensäule

8., Jodok-Fink-Platz
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Mariensäule vor der Piaristenkirche

Die Mariensäule vor der Piaristenkirche wurde 1713 anlässlich des Erlöschens der Pest errichtet. Sie wurde von dem kaiserlichen Rat Georg Konstantin Freiherr von Sinnich gestiftet. Dieser war der Besitzer des Hauses gegenüber der Kirche.

Die Errichtung der Säule war ein besonderes Anliegen der Piaristen. Sie entsprach dem theologisch-künstlerischen Bauprogramm, das die Piaristen über zwei Generationen hinweg verwirklichten: Immaculata vor der Kirche, Engelssturz am Eingang zur Kirche (Fresko über der Orgelempore), Aufnahme Marias in den Himmel (Hauptfresko), Maria in der Glorie (Fresko über dem Vorpresbyterium) und dazu die Geschichte des alten Testamentes im Hauptfresko. Die Säulenfiguren entsprechen der "Freundschaft Christi" und der "Maria-Treu"-Idee.


"Stehende Figur"

8., Friedrich-Schmidt-Platz, Florianipark
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Die von Fritz Wotruba geschaffene Plastik wurde 1963 aufgestellt.

Wachsamkeitsbrunnen

8., Schlesingerplatz
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Der Wachsamkeitsbrunnen wurde 1799 von Johann Martin Fischer angefertigt. Anlass war die der Fertigstellung der Wasserleitung für die Alservorstadt. Ursprünglich stand der Brunnen an der Einmündung der Skodagasse in die Alser Straße. 1934 versetzte man den Brunnen an den heutigen Ort. Durch den stark zunehmenden Verkehr hatte der ursprüngliche Standort seine Bedeutung verloren.

Die Frauenfigur stellt die Göttin der Wachsamkeit dar. Das Öllämpchen in der rechten Hand ist das Symbol der Wachsamkeit. In der linken hält sie eine Schriftrolle. Ihr zu Füßen sitzt ein Kranich, ein Symbol der Fürsorge. Das Fundament des Brunnens war ein alter Markstein des Schottenklosters. Dieses hatte die Grundherrschaft über die Alservorstadt. Der Löwenkopf am Sockel dient noch heute als Wasserspeier. Löwen gelten als Wächter von Quellen.

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