Gedenkjahr 2018 in der Josefstadt: Veranstaltungen im November

Unter dem Titel "Bewusstsein – wach sein" begeht der 8. Bezirk mit einer Reihe von Veranstaltungen das Gedenkjahr 2018.

Gemeinsam mit Vereinen und Initiativen in der Josefstadt hat der Bezirk ein vielfältiges Programm für das Gedenkjahr 2018 zusammengestellt.

An Josefstädter Schulen gab es Workshops mit dem Verein Centropa, der sich mit der Erforschung des jüdischen Lebens in Ost- und Mitteleuropa beschäftigt.

Der Standort des Denkmals für den Operettenkomponisten Edmund Eysler (1874 bis 1949) im Schönbornpark wurde im Herbst 2017 attraktiviert. Sein Leben und Werk sowie sein Schicksal in den Jahren 1938 bis 1945 wurden im Rahmen einer Veranstaltung beleuchtet.

Im September wurde am Hugo-Bettauer-Platz der Stummfilm "Stadt ohne Juden" gezeigt, der unter anderem mit den Mitteln des Kulturbudgets der Josefstadt restauriert wurde. Auch "Stolpersteine" des Vereins "Steine der Erinnerung" wurden restauriert.

Veranstaltungsreihe - "Bewusstsein - wach sein"

Im November warten weitere Veranstaltungen zum Gedenkjahr 2018 unter dem Motto "Bewusstsein – wach sein" auf die Josefstädterinnen und Josefstädter:

Ausstellung und Buchpräsentation

Eröffnung der Dauerausstellung "Die jüdische Josefstadt ab 1848" und Präsentation des Buches "Räume des Glaubens. Das religiöse Leben in der Josefstadt"

"Wege der Erinnerung"

Der Verein "Steine der Erinnerung" in der Josefstadt präsentiert sein neues Buch "Wege der Erinnerung…in der Josefstadt".

Stilles Gedenken

Nachbarn aus dem nahen und weiteren Umkreis der ehemaligen Synagoge in der Neudeggergasse versammeln sich zur Mahnwache im Gedenken an diejenigen Nachbarn, die sie vor 80 Jahren verloren haben.

Buchpräsentation

Der Finanzhistoriker Dr. Wolfgang Fritz präsentiert sein Werk "Österreich wird geplündert. Die Österreichische Finanzverwaltung 1938-1942". Es liest der Schauspieler Toni Slama.

Fahrplanauskunft

Ein Zeichen setzen

"Die Auseinandersetzung mit unserer Geschichte ist wichtig für ein gutes Miteinander in der Zukunft. Daher liegt es mir besonders am Herzen, dass wir im Gedenkjahr 2018 viele Menschen einbinden, vor Ort wirksam werden und somit über das Jahr 2018 hinaus Zeichen setzen", so Bezirksvorsteherin Veronika Mickel-Göttfert.

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