Kinder- und Jugendparlament Innere Stadt

Die Bezirksvertretung organisiert jährlich mehrere Sitzungen des Kinder- sowie des Jugendparlaments. Kinder und Jugendlichen können sich so mit ihren Anliegen direkt an die Bezirkspolitik wenden.

Bezirksvorsteher Markus Figl redet mit Kindern des Kinder- und Jugendparlaments der Inneren Stadt

Bezirksvorsteher Markus Figl mit jungen Teilnehmer*innen des Kinder- und Jugendparlament der Inneren Stadt

Das Kinder- und Jugendparlament in der Inneren Stadt ist mittlerweile zu einer Institution geworden. Jährlich werden die Schüler*innen der 3. beziehungsweise 7. und 8. Schulstufe zur Teilnahme eingeladen.

Auf diese Weise erhält der Bezirk direkt von den Kindern und Jugendlichen zahlreiche Ideen für die Gestaltung des Bezirkes. Für die jungen Antragsteller*innen sind dabei vor allem die Spielplätze und die Sauberkeit ein wichtiges Thema. Zahlreiche kleinere oder größere Projekte konnten so bereits umgesetzt werden, wie neue Spielgeräte in den Parks, ein Ballspielplatz im Bereich der U-Bahnstation Schottenring oder die Aufstellung einer bunten Bank - der "Wanderbank", die saisonal und je nach Wunsch der Kinder und Jugendlichen an unterschiedlichen Plätzen aufgestellt werden kann.

Bezirksvorsteher MMag. Markus Figl:

Wir zeigen den jungen Menschen nicht nur, wie Demokratie und Politik funktionieren, sondern wir erhalten als Bezirk auch zahlreiche gute Ideen, die laufend bei unserer Bezirksarbeit berücksichtigt werden.

Dr.in Elisabeth von Pföstl, Vorsitzende der Sozial- und Generationenkommission:

Das Kinder- und Jugendparlament ist ein Musterbeispiel für politische Bildung und die Einbindung junger Menschen. Wir möchten dabei den Kindern und Jugendlichen die Möglichkeit geben, Demokratie zu erlernen und sich mit Ideen für den 1. Bezirk auseinander zu setzen.

Workshops an den Schulen - Präsentation der Anträge in der Bezirksvertretung

Das Schüler*innen-Parlament startet im Herbst mit Workshops in den Schulen. Diese werden durch Pädagog*innen des Wiener Familienbundes durchgeführt. In der 1. Sitzung des kleinen Bezirksparlaments präsentieren die jungen Parlamentarier*innen ihre Anträge dem Bezirk, allen voran dem Bezirksvorsteher. Bis zur 2. Parlamentssitzung hat der Bezirk Zeit, um die Anträge zu diskutieren und - wo sinnvoll und möglich - zur Umsetzung zu bringen. Seitens der Bezirksvertretung befasst sich eine eigene überparteiliche Projektgruppe der Kommission für Soziales und Generationen, die vom für das Projekt verantwortlichen Jugendbezirksrat koordiniert wird, mit der Umsetzung der Anträge aus dem Schüler*innen-Parlament.

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