Projekt "Verbindungsbahn Neu"

Das ÖBB-Projekt soll die Verbindungsbahn attraktivieren. Bei einer Infoveranstaltung konnten sich Interessierte ein Bild davon machen und an einer Meinungsumfrage teilnehmen. Die vorliegenden Pläne werden mehrheitlich abgelehnt, Bezirksvorsteherin Silke Kobald plädiert für eine Neukonzeption.

Grafische Animation über die geplante Verbindungsbahn

Im Juni wurden die Pläne der Verbindungsbahn vorgestellt.

Die Projektpläne der ÖBB wurden dem Bezirk und der Bevölkerung präsentiert. Das Vorhaben beinhaltet unter anderem zwei neue S-Bahn-Stationen und die Schließung bestehender Eisenbahnkreuzungen. Zudem soll ein Teil der Strecke in Hochlage durch Hietzing geführt werden.

Wünsche der Bevölkerung einbeziehen

Der Bezirk begrüßt Verbesserungen des öffentlichen Verkehrs und der Infrastruktur, ist aber mit den derzeitigen Plänen unzufrieden. Es wird der Erhalt der Querungmöglichkeiten, eine Tieferlegung der Bahnstrecke, einen Architekturwettbewerb und ein Verkehrskonzept mit einem Radweg gefordert. Zudem sollen auf der Strecke keine Güterzüge verkehren.

Bezirksvorsteherin Mag.a Silke Kobald

Die berechtigten Interessen, Sorgen, Wünsche und Anregungen der Hietzinger Wohnbevölkerung müssen berücksichtigt werden. Es muss ein Neustart des Projekts gemeinsam mit dem Bezirk eingeleitet werden.

Ergebnis der Meinungsumfrage

Im Auftrag der Bezirksvorstehung Hietzing fragten die Institute IFES und GfK in einer gemeinsamen repräsentativen Bezirksumfrage die Präferenzen, Wünsche und Sorgen zur geplanten "Verbindungsbahn Neu" ab.

Die Hietzingerinnen und Hietzinger sehen den Ausbau des öffentlichen Verkehrs in ihrem Bezirk grundsätzlich als wichtig an (78 %). Etwas weniger Wichtigkeit räumen sie dem konkreten Ausbau und der Verbesserung der Schnellbahnlinie im Bezirk ein (61 %). Von den Ausbauplänen der Schnellbahnlinie haben sehr viele Bewohnerinnen und Bewohner bereits Notiz genommen: (83 %) haben davon gehört oder gelesen. Die Querungsmöglichkeiten Jagdschloßgasse und Veitingergasse auch für PKW wollen 68 % der Hietzingerinnen und Hietzinger jedenfalls erhalten. Sogar längere Schrankenschließzeiten würden in Kauf genommen werden.

Wenn es um einen Ausbau der Schnellbahn geht, ist den Hietzingerinnen und Hietzingern wichtig, dass die neuen Stationen und die Hochlage ins Stadtbild passen (83 %), dass es Lärmschutzwände für die Anrainerinnen und Anrainer gibt (86 %) und dass bei jenen Querungen, die für den motorisierten Individualverkehr gesperrt werden, Möglichkeiten geschaffen werden, die Gleise zu Fuß und mit dem Fahrrad zu überqueren (86 %). 77 % der Befragten unterstützen bei einem Ausbau die Forderung, dass es eine direkte Verbindung zur Vorortelinie S45 geben soll.

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