Hietzing lehnt Parkpickerl ab

Bei der Umfrage zum Parkpickerl sprachen sich 68 Prozent der Hietzingerinnen und Hietzinger gegen die Einführung einer bezirksweiten Parkraumbewirtschaftung aus. 54 Prozent der Stimmberechtigten nahmen an der Befragung teil.

Nach drei großen Info-Veranstaltungen im Bezirk wurden die Hietzingerinnen und Hietzinger gefragt: Parkpickerl Ja oder Nein? Erstmalig in Wien wurde auch nach "Grätzeln" ausgewertet.

Ergebnis steht fest

Bis 20. März 2017 konnte die Hietzinger Wohnbevölkerung an der Meinungsumfrage zur Parkraumbewirtschaftung teilnehmen. Unter notarieller Aufsicht und in Anwesenheit und unter Mitwirkung von Vertreterinnen und Vertreter aller Fraktionen erfolgte die Auszählung der Stimmzettel. Mehr als zwei Drittel der Hietzingerinnen und Hietzinger sprachen sich gegen die Einführung des bezirksweiten Parkpickerls aus.

54 Prozent der Stimmberechtigten nahmen an der Befragung teil. Davon sprachen sich 68 Prozent gegen die Einführung von Kurzparkzonen im 13. Bezirk aus. 32 Prozent der Hietzingerinnen und Hietzinger sprachen sich für ein Parkpickerl aus. In keinem der Hietzinger Grätzel wünschen sich die Bewohnerinnen und Bewohner ein Parkpickerl.

Auswertung nach Grätzeln

In der ersten Frage wurde nach "Grätzeln" abgefragt und in einer zweiten Frage konnten die Hietzingerinnen und Hietzinger entscheiden, ob sie für die überparkten Gebiete im gesamten Bezirk ein Parkpickerl wollen oder nicht.

Bezirksvorsteherin Mag.a Silke Kobald:

Wir in Hietzing nehmen Bürgerbeteiligung ernst. Jetzt werde ich dafür sorgen, dass der Wählerwille umgesetzt wird.

Von den 45.718 Befragten haben knapp 25.000 an der Umfrage teilgenommen, das sind 54 Prozent. Die Stimmzettel wurden am 30. März von 8.30 Uhr bis 17 Uhr in der Bezirksvorstehung Hietzing unter notarieller Aufsicht ausgezählt.

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