Runderneuerung des Hans-Moser-Park startet

Die Aufenthaltsqualität im Hans-Moser-Park soll durch ein neues Bewässerungs- und Kühlungskonzept nachhaltig gesteigert werden.

Eine Frau steht neben einer Baggerschaufel und hat einen Fuß darauf abgestellt

Zwischen der Kennedybrücke und dem Hietzinger Amtshaus befindet sich mit dem Hans-Moser-Park ein kleiner Rückzugsort, an dem viele Hietzinger*innen an heißen Sommertagen zwischen Besorgungen, Behördengängen oder in der Mittagspause Zuflucht suchen.

"Besonders in den Sommermonaten wird es unmittelbar neben dem Hietzinger Kai oftmals sehr heiß. Deshalb haben wir uns das Ziel gesetzt, die Aufenthaltsqualität im Hans-Moser-Park nachhaltig zu steigern. Der Baumbestand entlang der Eduard-Klein-Gasse wurde bereits ergänzt, die Anordnung der Bänke und Wege wird auf die geplante Wien-Mobil-Station angepasst und erlaubt mehr Bewegungsspielraum", erläutert Bezirksvorsteherin Silke Kobald das Vorgehen.

Ausbau der natürlichen Klimaanlage

In Zusammenarbeit mit der Abteilung Wiener Wasser (MA 31) wurde ein Bewässerungssystem in Kombination mit einer offenen Wasserrinne ausgearbeitet. Mittels Tropfschläuchen werden in den Sommermonaten die Bäume, Blumenbeete und Rasenflächen in Trockenperioden bewässert. Dadurch wird der natürliche Kühlungseffekt der Bäume verstärkt und ein noch besseres Wachstum der Baumkronen ermöglicht. Die offene Rinne bietet Wasserspiele für Kinder und Junggebliebene und kühlt den ganzen Bereich spürbar. Nebelstelen entlang der Eduard-Klein-Gasse, im Schatten der Bäume, werden für einen möglichst angenehmen Aufenthalt sorgen.

Die Grabungsarbeiten für die Verlegung der Bewässerungsleitungen werden gerade vorgenommen. Anschließend werden die gärtnerischen Gestaltungsarbeiten durchgeführt.

Eine Herausforderung ist, die Bewässerungs- und Begrünungsmaßnahmen mit der Wien-Mobil-Station und der Corona-Testbox in Einklang zu bringen. "Ich bin aber optimistisch, dass sich Begrünung, Verkehrssicherheit und ein erweitertes Angebot im öffentlichen Verkehr für 'die letzte Meile' in Einklang bringen lassen und der Bereich zwischen Amtshaus und Kennedybrücke im kommenden Jahr noch mehr zum Verweilen einlädt als jetzt", so Silke Kobald.

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