Demenzfreundliches Hietzing

Mit der Unterstützung des Kardinal König Hauses wird der 13. Bezirk demenzfreundlicher gestaltet. Das Netzwerk für ein demenzfreundliches Hietzing bietet ein umfangreiches Beratungsangebot.

Bezirksvorsteherin Silke Kobald gemeinsam mit Petra Rösler und dem Hietzinger Netzwerk-Team.

Bezirksvorsteherin Silke Kobald gemeinsam mit Petra Rösler und dem Hietzinger Netzwerk-Team.

Seit der Auftaktveranstaltung von Bezirksvorsteherin Silke Kobald gemeinsam mit dem Kardinal König Haus zum Thema "Demenz" im vergangen Frühjahr, treffen sich engagierte Privatpersonen, Dienstleisterinnen und Dienstleister sowie Organisationen unter dem Motto "Gut leben im 13. inklusive Demenz" bei regelmäßigen Veranstaltungen.

"Es ist unglaublich erfreulich, mit welcher Zivilcourage und vereinten Kräften das Netzwerk für ein demenzfreundliches Hietzing zusammenarbeitet", so Bezirksvorsteherin Silke Kobald beim letzten gemeinsamen Netzwerktreffen vor Ort.

Die bezirksweite Zusammenarbeit soll ganz im Sinne der Betroffenen erfolgen, indem sich direkt oder indirekt Betroffene und Menschen mit hohem beruflichem oder gesellschaftlichem Engagement persönlich kennenlernen und austauschen.

Aktuelle Projekte

"Der nächste wichtige Schritt ist die Vermittlung von Wissen bei Laien als auch Profis, damit Betroffene in der Mitte der Gesellschaft leben, mitgestalten und mitmachen können", so die Netzwerkkoordinatorin, Petra Rösler vom Kardinal König Haus. Aktuelle Projekte sind eine Vortrags- und Beratungsreihe, Schulungen für Geschäfte und Ämter sowie eine Untersuchung, wie demenzfreundlich der öffentliche Raum in Hietzing aktuell ist.

Resümee nach 1. Geburtstag

Spezielle Arbeitsgruppen innerhalb des Netzwerks beschäftigten sich mit folgenden Themen:

Bezirksvorsteherin Silke Kobald und Netzwerkkoordinatorin Petra Rösler vom Kardinal König Haus und weitere Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern beim Anschneiden einer Torte.
  • Öffentlicher Raum: Analyse des Bezirks und Erarbeitung von Verbesserungsvorschlägen
  • Handel und Dienstleistung: Entwicklung und Durchführung von Vorträgen und Workshops
  • Krankenhäuser: Vernetzung und Information an Schnittstellen rund um Entlassung
  • Schulen: Vorbereitung von Modulen für den Unterricht

Erfolgreich umgesetzt wurden im ersten Jahr folgende Netzwerk-Aktivitäten:

  • Erstellung einer Vision für ein demenzfreundliches Hietzing inklusive Kriterien, die es zukünftig zu erfüllen gilt
  • Monatliche Beratungen für Betroffene und deren Angehörige
  • Eine regelmäßige Vortragsreiche rund um Demenz
  • Infopoints auf diversen Festivitäten in Hietzing
  • Demenzsensible Kultur- und Freizeitangebote wie beispielsweise Wandern, Singen oder Malen
  • Spezielle Gottesdienste und Einkehrtage für Betroffene
  • Informations- und Öffentlichkeitsarbeit mit Foldern, Plakaten, Medienarbeit und Internet
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