Lainzer Tiergarten

Im Jahre 1557 wird der Auhof zum Sitz des kaiserlichen Forstmeisters. Das Jagdgebiet wurde unter Kaiser Joseph II. durch eine Mauer begrenzt. Einzelne Teile des Gebietes waren durch Schenkungen in den Besitz von Klöstern gelangt. Sie wurden später von Kaiser Franz I. zurückgekauft.

Nach dem Ende der Monarchie wurde das Areal der Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Eintritts- und Abschussgelder wurden den Kriegsopfern weitergeleitet. Die Gemeinde Wien erwarb 1937 das Areal, 1941 wurde es zum Naturschutzgebiet erklärt. 1945 wurde die für Kaiserin Elisabeth errichtete Hermesvilla schwer beschädigt. Nach ihrer Wiederherstellung diente sie ab 1974 dem Wien Museum für Ausstellungen. Der wildreiche Lainzer Tiergarten ist 2.450 Hektar groß und wird von 80 Kilometer Wanderwegen erschlossen.

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