Speising

1365 ist Speising erstmals urkundlich erwähnt. Herzog Rudolf IV. schenkte Speising und Lainz. der Wiener Propstei Sankt Stephan. Speising war viele Jahrhunderte lang ein kleines Bauerndorf ohne besondere Kennzeichen. Die relativ ungeschützte Lage der Ortschaft hatte zur Folge, dass die Bevölkerung unter den Kriegseinwirkungen sehr gelitten hatte, besonders im Türkenkrieg 1529.

1591 hatte Speising 27 Häuser und war damit größer als Hietzing, das 17 Häuser umfasste. 1820 hatte Speising 403 Grundparzellen und 45 Bauparzellen. Das verbaute Gebiet begann bei der Speisinger Straße und setzte sich bis zur Adresse 13., Gallgasse oberhalb der heutigen Fehlingergasse fort. Kirche gab es keine in Speising. Der kleine Ort war bis zur Eingemeindung Ende 1891 eine selbstständige Gemeinde.

Nach deren Eingemeindung setzte eine große private Bautätigkeit ein. Ausgelöst wurde diese Entwicklung durch den Bau der Humananstalt auf dem Gebiet Speisings (Waisenhaus, Taubstummeninstitut, Rotschildstiftung und Jubiläums-Spital). In der Folge wurde fast das ganze ehemalige Ortsgebiet von Speising dicht verbaut.

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