Lainz

Die Gutsherren von Lainz waren dieselben wie von Speising. Die Entwicklung der Orte war deshalb beinahe identisch.

Die Bewohnerinnen und Bewohner lebten von der Holzschlägerei, von der Verarbeitung des Holzes zu Bauholz und der Kohlenbrennerei. Der Weinbau war jedoch unbedeutend. Landwirtschaft wurde für den Eigenbedarf betrieben. Ab 1800 entstanden zahlreiche Gemüsegärtnereien. Die Lainzer Kirche war besonders während der Pestzeit Ziel vieler Prozessionen einzelner Berufsgruppen (Münzer seit 1679, Fleischhauer seit 1703). Der Bau der Verbindungsbahn, die damals auch für den Personenverkehr eingerichtet wurde, brachte ebenso wie die Anbindung an die Dampftramway von Hietzing bis nach Mödling starken Ausflugsverkehr und wirtschaftlichen Aufschwung.

Ab der Mitte des vorigen Jahrhunderts entwickelte sich Lainz stärker. Vor dem ersten Weltkrieg prägte die Errichtung des Städtischen Versorgungshauses und des Krankenhauses das Ortsbild.

Verantwortlich für diese Seite:
Bezirksvorstehung Hietzing
Kontaktformular