Solidarität rettet Leben - Defibrillator installiert

Im "Forum Soziale Gesundheitspolitik" in der Kalvarienberggasse gibt es einen Defibrillator. Dieser kann im Notfall Leben retten.

Mann wird mit dem Defibrillator behandelt

Der plötzliche Herz-Kreislauf-Stillstand ist in Österreich die häufigste Todesursache. Jährlich sterben auf diese Weise hierzulande rund 12.000 Menschen. Viele könnten mit der richtigen und raschen Ersten Hilfe gerettet werden. Das in Hernals beheimatete "Forum Soziale Gesundheitspolitik" ging mit gutem Beispiel voran und installierte im Jahr 2015 an seinem Haus in der Kalvarienberggasse 28A einen Defibrillator.

Herz als Motor des Lebens

Das Herz ist der Motor unseres Lebens. Es versorgt die Zellen unseres Körpers mit ausreichend Blut und Sauerstoff. Hört es auf zu schlagen, steht der Motor still und unser Körper wird unzureichend versorgt. Dann ist es wichtig, neben einer Herzdruckmassage, so schnell wie möglich das Herz mit einer gezielten Defibrillation wieder zum Schlagen zu bringen. Hier entscheiden oft wenige Minuten über Leben und Tod.

Mehr als 80 Prozent der Herz-Kreislauf-Stillstände passieren in der eigenen Wohnung. Eine funktionierende Rettungskette braucht ein solidarisches Miteinander und rasche Maßnahmen zur Wiederbelebung. Eine flächendeckende Anbringung von Defibrillatoren in Wohnbauten ermöglicht rasche Hilfe. So kann die Überlebensrate nach einem plötzlichen Herz-Kreislauf-Stillstand deutlich erhöht werden.

Auch die Bezirksvorstehung Hernals ist ein Vorbild in Sachen lebensrettende Solidarität. Im Amtshaus am Elterleinplatz befindet sich bereits seit längerem ein jederzeit einsatzbereiter Defibrillator.

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