Sehenswürdigkeiten im 17. Bezirk

Alszauberbrunnen

Alszauberbrunnen

17., Elterleinplatz
Fahrplanauskunft

  • Errichtet: 1932
  • Gestaltung: Bildhauer Prof. Carl Philipp
  • Über dem Bachbett des früher offenen Alsbaches errichtet
  • Die Bronzefiguren um den Brunnen zeigen das Schrammelquartett, Johann Schrammel, Franz Paul Fiebrich, Alfred Rondorf und Willi Strohmayer, mit ihren Instrumenten.
  • Der Brunnen ist Denkmal für Wasser der Als, Wiener Musik und "Hernalser Alsegger Wein"
  • Einschmelzung der Figuren während des Zweiten Weltkrieges
  • Wiederanfertigung 1981 durch den akademischen Bildhauer Heribert Rath

Amtshaus

Amtshaus Hernals

17., Elterleinplatz 14
Fahrplanauskunft

  • Errichtet: 1883
  • Architekt: Johann Gschwandner
  • Bau im klassizistischem Stil
  • Renovierung nach Bombenschäden im Zweiten Weltkrieg
  • Aus finanziellen Gründen wurde auf die Wiederherstellung der schönen Fassade verzichtet.

Bärenvilla ("Friedrich von Schmidt-Haus")

Bärenvilla "Friedrich von Schmidt-Haus"

17., Andergasse 8
Fahrplanauskunft

  • Dombaumeister Friedrich Schmidt, der Erbauer des Wiener Rathauses, erwarb 1860 das Haus eines Weinbauers.
  • Umgestaltung und Zubau erfolgten im Stil des Wiener Rathauses.
  • Ein Turmstüberl mit frühgotischem Gitter im Stile des Wiener Rathauses wurde Treffpunkt der Künstlerfreunde, darunter Theophil Hansen, Baron Ferstl und Hans Markart.
  • Nach Schmidts Tod ging die Villa an seine Tochter und deren Mann, den Bildhauer Otto Jarl über. Dieser schuf einen Eisbären, der in der Grünanlage im Bereich des Jörgerbades aufgestellt ist.
  • Ein Gipsmodell des Eisbären steht beim Eingang der Villa und gab ihr ihren Namen.

Betriebsbahnhof Hernals der Wiener Linien

Verwaltungsgebäude des Betriebsbahnhofs Hernals

17., Hernalser Hauptstraße 138-138A
Fahrplanauskunft

  • Errichtet: 1900 bis 1913
  • Architekt: Rolf Geyling, N.R. Bode
  • Blockhafter, viergeschossiger Bau mit Innenhof in spätsezessionistischer Form
  • 1900 bis 1913 Bau des frei stehenden monumentalen Verwaltungsgebäudes, umfasst zwei Wagenhallen
  • 1900 bis 1901 Bau der westlichen, kleineren Halle 1 nach Plänen von N.R. Bode, Boden als Eisenkonstruktion
  • 1911 Bau der östlichen Halle 2 als Eisenbetonkonstruktion

Bezirksmuseum Hernals

Hernalser Spitz mit dem Bezirksmuseum

Bezirksmuseum Hernals
17., Hernalser Hauptstraße 72-74, im Gebäude der Bank Austria
Fahrplanauskunft

  • Errichtet: 1913
  • Architekten: k.k. Baurat Josef Grünbeck, Stadtbaumeister Karl Bittmann
  • Das Gebäude wurde von 1911 bis 1913 im Jugendstil errichtet.
  • Seit 1966 ist das Bezirksmuseum Hernals dort untergebracht.
  • Eine prunkvolle Jugendstilstiege führt zu den Ausstellungsräumen im ersten Stock.
  • Vormals Hernalser Sparkassa, heute befindet sich die Bank Austria im Erdgeschoss des Gebäudes.

Häuserl am Rain

Haus Hernalser Hauptstraße 116

17., Hernalser Hauptstraße 116
Fahrplanauskunft

  • Errichtet: 1902
  • Für Dr. Leopold und Franz Tworach erbaut, Anspielung auf Lied "Das Häuserl am Rain steht ganz allein"
  • Das Haus mit Türmchen, Erkern, Spitzbogen und Schmiedeeisenzierat enthält Bauelemente des Historismus, der Romantik und Neugotik
  • Abbild des Bauherrn über dem Eingangstor
  • Heute Gasthaus

Hernalser Kalvarienberg

Kalvarienbergkirche, Pfarrkirche Hernals

17., St.-Bartholomäus-Platz
Fahrplanauskunft

  • Seit 1639 wird vom Aschermittwoch bis Ostersonntag der Fastenmarkt veranstaltet, sein Wahrzeichen ist der "Bamkraxler".
  • Hernals war unter der Herrschaft der Grafen Jörger eine Hochburg des Protestantismus. Nach dem Verbot 1625 und Auflassung des evangelischen Gottesdienstes folgte die Enteignung der "Jörger". Hernals gelangte in den Besitz des Domkapitels.
  • Auf Vorschlag des Jesuitenpaters Carolus Mussard zur Festigung der katholischen Lehre wurde ein Kreuzweg errichtet. Hernals wurde Wallfahrtsort.
  • Der Kalvarienberg war ein künstlicher Treppenberg. Er umschloss hufeisenförmig eine kleine Kirche, die heutige Pfarrkirche.
  • Kalvarienbergkirche

Engelmann-Arena

Eingangsbereich zum Eislaufplatz Engelmann

Kunsteisbahn Engelmann
17., Syringgasse 6
Fahrplanauskunft

Errichtet: 1871

  • Errichtung einer Eisbahn durch Eduard Engelmann senior auf dem Grund der Wachstuchfabrik
  • 1909 Bau der ersten Freiluft-Kunsteisbahn der Welt durch Eduard Engelmann junior
  • 1945 Zerstörung durch Bomben, Wiedererrichtung 1947
  • 1972 Abbruch der Arena
  • 1974 Wiedereröffnung der Kunsteisbahn Engelmann auf dem Dach eines Supermarktes

Friedensreich Hundertwasser-Fassade

Ernest-Bevin-Hof, Fassade von Hundertwasser gestaltet

17., Andergasse 12-22
Fahrplanauskunft

  • 1971 Gestaltung einer Straßenfassade des Ernest-Bevin-Hofes durch Hundertwasser anlässlich einer "Wünsch dir was"-Sendung (Fernsehshow in den 1970er-Jahren)
  • Fensterumrahmung im zweiten Stock mit charakteristischen Linien und Bögen
  • Später durch ein witterungsbeständiges Mosaik ersetzt

Güld'ne Waldschnepfe

Das Haus "Güldene Waldschnepfe"

17., Dornbacher Straße 88
Fahrplanauskunft

  • Vorgebäude an diesem Standort als Einkehrgasthaus bereits 1660 erbaut
  • 1883 erworben von Julius Schuster, Güterdirektor der Rothschilds
  • Heutiges Gebäude errichtet: Ende des 19. Jahrhunderts
  • Architekten: Dominik Avanzo und Paul Lange
  • Beliebtes Einkehrwirtshaus der Wiener im altdeutschen Stil
  • Vergnügungsstätte mit Schrammelmusik
  • Kronprinz Rudolf war häufig zu Gast
  • Im Ersten Weltkrieg Rekonvaleszentenheim des Niederösterreichischen Roten Kreuzes
  • Lokal 1936 bis 1938 von der jüdischen Schauspielerin Trude Berliner unter dem Titel "Der Fiaker" betrieben
  • Im Zweiten Weltkrieg ein Offizierskasino und dann nicht wieder eröffnet
  • Nach dem Ungarnaufstand 1956 waren hier Flüchtlinge aus Ungarn untergebracht
  • 2008: Bankfiliale und heute wieder ein Restaurant

Höhere Bundeslehr- und Versuchsanstalt für chemische Industrie

Höhere Technische Lehranstalt Rosensteingasse

HBLVA für chemische Industrie - Rosensteingasse
17., Rosensteingase 79
Fahrplanauskunft

  • Errichtet: 1910/11
  • Architekt: Julius Deininger
  • Beim Bau wurden die damals neuesten Errungenschaften berücksichtigt. Die Schule zeichnete sich durch durchdachte Gliederung, viele Lehrsäle und moderne Labors aus.
  • Heute gibt es neben fünfjährigen höheren Abteilungen für Technische Chemie, Biochemie, Schädlingsbekämpfung, Gerberei-Chemie und Ledertechnik auch eine vierjährig geführte Fachschule.
  • 1988/89 vergrößert
  • 1999 Fertigstellung des Umbaus

Jörgerbad

Jörgerbad

Jörgerbad
17., Jörgerstraße 42-44
Fahrplanauskunft

  • Errichtet: 1914
  • Architekt: Friedrich Jäckel
  • Von der Gemeinde Wien unter Bürgermeister Dr. Richard Weißkirchner erbaut
  • 1968 Beginn der Generalsanierung
  • 1978 Abschluss der Sanierung, Anschluss an das Fernwärmenetz, Kinderfreibad in den Hallenbereich einbezogen, Errichtung von Saunabädern, Erweiterung des Sonnenbades
  • 2000 Wasserrutsche vom Hallenbad ins Freibecken errichtet

Loos-Siedlung am Heuberg - Siedlung Wien West

Haus in der Loos-Siedlung

17., Bereich Kretschek-, Schrammel-, Trenkwald- und Plachygasse
Fahrplanauskunft

  • Errichtet: 1920 bis 1922
  • Architekt: Adolf Loos, Hugo Mayer
  • "Mustersiedlung Heuberg" nach sozialen Gesichtspunkten errichtet
  • Zweigeschossige Wohnhäuser in kostensparender Reihenbauweise, Gartenzugang als wichtiges Element
  • Heute nur noch fragmentarisch erhalten, aber richtungsweisend für die Siedlungsbauweise

Markstein der Hernalser Wasserleitung

Markstein der Hernalser Wasserleitung

17., Hernalser Hauptstraße 169
Fahrplanauskunft

  • Rundbogige Stele (griechische Säule) mit österreichischem und Wiener Doppel-Wappenrelief
  • Inschriftlich bezeichnet als "Markstein für die Hernalser Wasserleitung von 1732"
  • Geschichte der Wiener Wasserversorgung

Mühlstein

Mühlstein von der Hernalser Mühle

17., Hernalser Hauptstraße 108
Fahrplanauskunft


Schloss Neuwaldegg (Schloss Schwarzenberg) und Schwarzenbergpark

Schloss Neuwaldegg, Blick vom Garten auf den Eingang

17., Waldegghofgasse 3-5
Fahrplanauskunft

  • Errichtet: 1765
  • Barockes Schlösschen mit englischer Gartenlandschaft, erbaut für Moriz Graf Lacy, Feldmarschall der Regentin Maria Theresia und Berater Kaiser Josefs II.
  • Barockgarten in Terrassen angelegt, mit "Zwergerlgalerie"
  • Antikenkopien "Ruhender Mars" auf Marswiese und "Borghesischer Fechter" von Johann Martin Fischer 1774 angefertigt
  • 1801 gingen Schloss und Park in den Besitz der Familie Schwarzenberg über.
  • 1951 wurde das Schloss Eigentum der Erzdiözese Wien.
  • 1985 Park von der Gemeinde Wien als Naherholungsgebiet angekauft: Schwarzenbergpark
  • 1978 bis 1986 Adaptierungen im Inneren des Schlosses für die Verwendung als Bildungshaus
  • Seit 2001 im Besitz einer Privatstiftung mit dem Namen "Educational Initiative for Central and Eastern Europe".

Statuen des Heiligen Johannes Nepomuk

Statue des Heiligen Johannes Nepomuk

Vorortelinie Station Hernals

Vorortelinie, Station Hernals

17., Hernalser Hauptstraße 177/Heigerleinstraße
Fahrplanauskunft

  • Architekt: Otto Wagner
  • 1898 Eröffnung der ersten Teilstrecke von Penzing nach Heiligenstadt, Dampfbetrieb
  • Nach jahrzehntelanger Stilllegung wurde 1987 die Station in den Verkehrsverbund Ost-Region als S45, Strecke Hütteldorf-Heiligenstadt, aufgenommen

Alle kulturellen Beiträge wurden von der früheren Leiterin des Bezirksmuseums Hernals, Frau Prof. Stephanie Zabusch, und ihren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern recherchiert und zur Verfügung gestellt.

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