Ausstellung "Luthernest Hernals"

Das Bezirksmuseum Hernals zeigt von 16. Oktober 2017 bis Ende Jänner 2018 eine Ausstellung zur Reformation und Gegenreformation.

Lutherstatue auf einer Kirche

Der deutsche Augustinermönch Martin Luther spaltete im Jahr 1517 mit seinen 95 Thesen die katholische Kirche.

Am Montag, 16. Oktober 2017 eröffnet Bezirksvorsteherin Dr.in Ilse Pfeffer eine neue Ausstellung im Bezirksmuseum Hernals. Diese widmet sich der Reformation und Gegenreformation von Luthers Zeiten bis heute.

Um 1500 veränderten Renaissance und Humanismus, die Entdeckung Amerikas und die Erfindung des Buchdrucks die Weltsicht in Europa grundlegend. Dieser Wandel erfasste auch Wien. Der deutsche Augustinermönch Martin Luther spaltete 1517 mit der Veröffentlichung seiner 95 Thesen gegen den Ablasshandel die katholische Kirche. Durch Kauf eines Ablassbriefes konnte man Vergebung seiner Sünden erhalten. Luther kämpfte dagegen an und seine Lehre fiel auch in Wien auf fruchtbaren Boden, selbst Kaiser Maximilian II. fand daran Gefallen.

Wien war mehrheitlich protestantisch

Zuerst liefen die Adeligen zu den Evangelischen über, bald aber auch die unzufriedenen Bürger, die den Ablasshandel des römischen Papstes als billige Geschäftemacherei durchschauten. Wien wurde für viele Jahre eine mehrheitlich protestantische Stadt. In der Ausstellung wird anhand von Plakaten, Fotos, Gemälden und diversen interessanten Objekten ein Spiegelbild dieser Zeit bis zum heutigen friedlichen Zusammenleben zwischen Katholiken und Protestanten gezeigt.

Die Ausstellung ist bei freiem Eintritt bis Ende Jänner 2018 zu besichtigen.


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