Gedenktafel für ehemaliges Gemeinde-Markthaus

Am Leopoldauer Platz 19 wurde eine Gedenktafel für das ehemalige Gemeinde-Markthaus angebracht.

Bezirksvorsteher Georg Papai und Bezirksrat Ferdinand Lesmeister mit einer Gedenktafel

BV Georg Papai (l.) und BR Ferdinand Lesmeister

An der Fassade des Hauses am Leopoldauer Platz 19 enthüllte der Bezirk eine Gedenktafel zu Ehren des ehemaligen Gemeinde-Markthauses. Dieses befand sich einst am Leopoldauer Platz 20.

Ort mit langer Historie

Das ehemalige Gemeinde-Markthaus hat eine lange Geschichte, die bis in das Jahr 1453 zurückgeht. Damals schenkte Georg Töller, Amtmann im Unteren Werd, sein Lehenhaus in Leopoldau der Gemeinde. Dieses sollte den Armen ein Zuhause bieten. 1842 wurde das Gemeinde-Markthaus mit der Nummer 20 im klassizistischen Stil neu errichtet. Ein Zimmer für die Armen hieß die "Altstube". Bis 1868 wurden hier immer wieder die Armen aufgenommen. Bis 1904 war das Gebäude Sitz der bis dahin selbständigen Gemeindevertretung von Leopoldau.

Historische Aufnahme des Gemeinde-Markthauses Leopoldauer Platz 20

Das Gemeinde-Markthaus um das Jahr 1910

1970 wurde das Haus abgerissen, um für die neue Siedlung "Großfeld" eine Verbindungsstraße zu errichten. Zur Erinnerung an das Markthaus enthüllte der Bezirk 1978 an der Fassade des nebenstehenden Hauses Leopoldauer Platz 19 eine Gedenktafel. 2019 wurden infolge von Umbauarbeiten die Tafeln entfernt und im Bezirksmuseum Floridsdorf aufbewahrt.

"Floridsdorf ist bekannt für die dörfliche Identität seiner Ortskerne. Das sichergestellte und nun wieder angebrachte Wappen ist ein Mosaikstein in der Geschichte Floridsdorfs. Ich danke allen ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Bezirksmuseums für ihren Beitrag, diese Geschichte lebendig zu halten", sagt Bezirksvorsteher Georg Papai.

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