Neue Liegewiesen an der Oberen Alten Donau geöffnet

An der Oberen Alten Donau steht ein neues Erholungsgebiet zur Verfügung. Zwei Liegewiesen mit 5.000 Quadratmeter Fläche und kostenlosem Zugang zum Wasser wurden Mitte Juli zur Benützung freigegeben.

Stadträtin Ulli Sima, Bezirksvorsteher Georg Papai und der Leiter der MA 45, Gerald Loew auf einem Badesteg

Stadträtin Ulli Sima, Bezirksvorsteher Georg Papai und Gerald Loew, Abteilungsleiter der MA 45, auf einem neuen Badesteg

Die Stadt Wien widmet eine insgesamt 25.000 Quadratmeter große Grünfläche am linken Ufer der Oberen Alten Donau als Erholungsgebiet mit Zugang zum Wasser. Schritt für Schritt entstehen auf den bisher verpachteten Grundstücken neue Liegewiesen für alle.

Die ersten 2 Teilflächen mit rund 5.000 Quadratmeter wurden bereits diesen Sommer für die Besucherinnen und Besucher der Alten Donau freigegeben.

Kostenloser Wasserzugang für alle

"Uns ist der kostenlose Wasserzugang für alle ein zentrales Anliegen, anders als in vielen Bundesländern privatisieren wir keine Uferzonen, sondern öffnen sie und bieten damit kostenloses Urlaubsfeeling in der Millionenstadt", so die für die Wiener Gewässer zuständige Stadträtin Ulli Sima.

Bezirksvorsteher Georg Papai hat sich für die Öffnung der Flächen in seinem Bezirk stark gemacht und freut sich über das neue Angebot: "Die Alte Donau ist ein wichtiges Naherholungsgebiet nicht nur für die Floridsdorferinnen und Floridsdorfer, sondern für alle Menschen in unserer Stadt. Frei zugängliche Flächen am Wasser ohne Konsumationszwang sind ein kostbares Gut. Mit diesem Projekt setzen wir ein Zeichen, dass wir in Floridsdorf mit diesem Erbe verantwortungsvoll umzugehen wissen".

Bisher verpachtete Grundstücke gehen zurück an die Stadt Wien

Visualisierung eines großen Erholungsgebietes an der Donau

So wird das neue Erholungsgebiet an der Oberen Alten Donau künftig aussehen.

Seit Jahrzehnten waren einige Grundstücke der Stadt Wien an der Oberen Alten Donau - angrenzend an den Mühlschüttelpark - verpachtet. Nach Ablauf der Pachtverträge im Jahr 2020 hat die Stadt diese nicht verlängert. Der 21. Bezirk hat öffentliches Interesse an den Grundstücken bekundet. So wurden die Flächen nicht weiter an einige Wenige verpachtet, sondern werden nun der Öffentlichkeit zur Verfügung gestellt.

Die Wiener Gewässer (MA 45), die als zuständige Fachabteilung die Flächen entlang der Donau betreut und gestaltet, wird die neu gewonnenen Flächen Schritt für Schritt übernehmen. Bereits im Frühjahr hat sie begonnen, zwei bereits geräumte Grundstücke naturnah und sanft zu adaptieren. Seit Mitte Juli können die beiden Wiesen mit 5.000 Quadratmeter Fläche zum Erholen und Baden genutzt werden.

Schattenspendende Obstbäume und Trinkbrunnen

Bezirksvorsteher Georg Papai und Stadträtin Ulli Sima

Bezirksvorsteher Georg Papai und Stadträtin Ulli Sima bei der Eröffnung des Areals

Die neuen Liegewiesen wurden oberflächlich geebnet und begrünt. Bäume bieten Schatten, sogar einige Obstbäume wie Marillen und Kirschen stehen den Besucherinnen und Besuchern zur Verfügung. Trinkbrunnen sind bereits entlang der Promenade und im Mühlschüttelpark vorhanden, zusätzliche Mistkübel werden aufgestellt.

Während andere Bundesländer Ufer- und Seezugänge sperren und privatisieren, geht die Stadt Wien seit vielen Jahren den umgekehrten Weg: Zu den über 60 Kilometer kostenlosen Wasserzugängen an Naturgewässern kommen immer wieder neue dazu. Bereits 2015 wurde der ArbeiterInnenstrand am rechten Ufer der Oberen Alten Donau eröffnet, 2016 die Strombucht am Dampfschiffhaufen. Sobald alle Grundstücke an der Oberen Alten Donau an die Stadt Wien übergeben worden sind, wird das gesamte 25.000 Quadratmeter große Areal gestaltet und geöffnet.

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