LiDo-Radkarte für Floridsdorf und Donaustadt

Für den 21. und 22. Bezirk gibt es eine neue Radkarte. Die praktische Übersicht kann bei den beiden Flächenbezirken links der Donau bestellt werden.

Donaustädter Bezirksvorsteher Ernst Nevrivy, Gemeinderat Mag. Josef Taucher, Floridsdorfer Bezirksvorsteher Georg Papai und Gemeinderätin Susanne Bluma

BV Ernst Nevrivy (Donaustadt), Gemeinderat Mag. Josef Taucher, BV Georg Papai (Floridsdoprf) und Gemeinderätin Susanne Bluma präsentierten im März 2017 die LiDo-Radkarte.

Mit der gemeinsamen Radkarte für die Bezirke Floridsdorf und Donaustadt setzen die beiden Flächenbezirke links der Donau (LiDo) einen weiteren Schritt zur Förderung der umweltfreundlichen Mobilität. Lebensgefühl "am LiDo" heißt nicht nur im Grünen wohnen und die schönen Wasserflächen an der Alten Donau, dem Marchfeldkanal oder auf der Donauinsel genießen. Es bedeutet auch, dass die Alltagswege mit dem Rad gemacht werden können.

Die neue LiDo-Radkarte ist ein besonders bemerkenswertes Projekt, das die Perspektive über die Bezirksgrenzen hinweg öffnet. Es wurde gemeinsam von den Bezirksvorstehungen Floridsdorf und Donaustadt finanziert. In Zusammenarbeit mit der Mobilitätsagentur konnte das Vorhaben einer gemeinsamen Radkarte rasch, unkompliziert und professionell umgesetzt werden.

Ein Drittel der Wiener Radwege liegen links der Donau

Wienweit beträgt die Gesamtlänge des Radwegenetzes bereits 1.346 Kilometer. Dabei führen die Bezirke links der Donau die Liste der Radnetzkilometer pro Bezirk an. Angesichts 420 Kilometer Radnetz (Floridsdorf 170 Kilometer, Donaustadt 250 Kilometer) - dies entspricht 31 Prozent Anteil am gesamten Wiener Netz - kann man ehrlich von gebauten Einladungen für das Radfahren in der Freizeit und auch für Berufswege sprechen.

Insgesamt liegt der Radverkehrsanteil an allen zurückgelegten Wegen in Wien bei sieben Prozent oder bei über drei Millionen an den Zählstellen registrieren Radfahrerinnen und Radfahrern pro Jahr. In den Bezirken links der Donau liegt der Radanteil bei acht Prozent und der Binnenradverkehr sogar bei 12,4 Prozent. In der Radsaison von April bis Oktober werden hier sogar beachtliche 14,2 Prozent erreicht: Diese Ergebnisse können sich sehen lassen.

Bezirksvorsteher Georg Papai:

Während das Radfahren in innerstädtischen Bezirken gerne als hippe Entdeckung der Neuzeit gefeiert wird, hat es gerade in den ländlichen Zonen, für die Floridsdorf bekannt ist und auf die wir stolz sind, einen historischen Stellenwert. Es war daher hoch an der Zeit, den fließenden Übergang von der Tradition zum Trend, dem wir planerisch schon lange Rechnung tragen, einmal auf einer Karte abzubilden. Mit diesem Grenzen übergreifenden Projekt einer gemeinsamen Radkarte zeigen die Bezirke links der Donau eindrucksvoll, dass globales Denken nicht bloß für Gedankenspiele auf Internetforen taugt, sondern gelebte Realität sein kann.

Bezirksvorsteher Ernst Nevrivy:

Die Donaustadt ist ein rasch wachsender Bezirk - hier müssen alle Verkehrsmittel Schritt halten. Schon jetzt liegt ein Drittel der Wiener Radwege links der Donau, am LiDo Wiens. Ich lege großen Wert darauf, unser Radwegenetz weiter auszubauen. Den bisherigen Stand kann man in der Radkarte ersehen und ich bin sicher, dass wir damit gemeinsam mit Floridsdorf und der Mobilitätsagentur der Stadt Wien einen Beitrag leisten, umweltfreundliche Mobilität zu fördern!

Bestellung der LiDo-Radkarte

Die neue Radkarte für den 21. und 22. Bezirk kann unter Bekanntgabe von Name und Adresse bestellt werden:

  • Bezirksvorstehung Floridsdorf per E-Mail unter post@bv21.wien.gv.at oder unter der Telefonnummer 01 4000-21110
  • Bezirksvorstehung Donaustadt per E-Mail unter post@bv22.wien.gv.at oder unter der Telefonnummer 01 4000-22110

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