Neubau der bafep21 bis 2026

Die bafep21 in Floridsdorf - Österreichs größte Bildungseinrichtung für Elementarpädagogik – bekommt ein neues Gebäude mit höheren Ausbildungskapazitäten und einem Praxis-Kindergarten.

Die Stadt Wien betreibt mit der bafep21 eine eigene Bildungsanstalt für Elementarpädagogik und leistet damit einen wichtigen Beitrag, Mitarbeiter*innen für Wiener Elementarbildungseinrichtungen auszubilden. In den letzten 10 Jahren haben über 1.500 Elementarpädagog*innen dort die Ausbildung abgeschlossen. Mit 32 Klassen, rund 750 Studierenden und der Ausrichtung auf Erwachsenenbildung ist die bafep21 Österreichs größte Bildungseinrichtung für Elementarpädagogik. Rund 25 Prozent aller Kolleg-Studierenden lernen dort. Das aktuelle Schulgebäude wurde 1978 erbaut und ist mittlerweile in die Jahre gekommen.

Neubau und Neugestaltung der Lehre

Mit dem Neubau der bafep21 werden die Ausbildungskapazitäten deutlich erhöht, ab 2026 werden am gewohnten Standort in Wien Floridsdorf bis zu 1.000 Schüler*innen und Studierende zeitgemäße Ausbildungsplätze nutzen können.

Das neue Gebäude der bafep21 wird durch die räumliche Neugestaltung für die Lehre die Umsetzung wichtiger pädagogischer Schwerpunkte, Arbeiten in unterschiedlichen Gruppengrößen, selbst organisiertes und offenes Lernen sowie Projektunterricht ermöglichen. Durch die gemeinsame Errichtung der Schule mit dem Praxis-Kindergarten ist ein optimaler Theorie-Praxis-Transfer sichergestellt.

Überzeugendes Siegerprojekt

2 Männer halten ein Architekturmodell

BV Georg Papai und Vizebürgermeister Christoph Wiederkehr mit einem Modell des Siegerprojekts

Für den Neubau wurde ein Architekturwettbewerb ausgeschrieben. Aus 13 eingereichten Beiträgen hat sich die Jury für das Projekt des Wiener Architekturbüros AK F ZT GmbH entschieden, das durch die städtebauliche Anordnung der Baukörper überzeugt.

Vizebürgermeister und Bildungsstadtrat Christoph Wiederkehr: "Mit dem Neubau der bafep21 werden wir die Qualität und die Kapazität des Standortes deutlich erhöhen, sodass künftig bis zu 1000 Schüler*innen und Studierende pro Jahr am Standort unterrichtet werden können. Durch die Vernetzung von Schule und Praxis-Kindergarten wird die erlernte Theorie gleich direkt umgesetzt."

Bezirksvorsteher Georg Papai ergänzt: "Der Bereich der Elementarpädagogik ist einem ständigen Wandel unterworfen. Die Anforderungen wachsen und selbstverständlich gilt es diesen steigenden Ansprüchen gerecht zu werden. Basis dafür ist die bestmögliche Ausbildung unserer Pädagog*innen, die nur möglich ist, wenn auch die räumlichen Rahmenbedingungen passen. Es freut mich besonders, dass der bewährte Standort Floridsdorf mit dem geplanten Neubau dabei seine Kapazität zukunftsweisend erweitert. Der Umbau bedeutet auch mehr Plätze im Praxis-Kindergarten und somit auch Verbesserungen für Floridsdorfer Familien. Außerdem entsteht ein neuer Vorplatz an der Ecke Freytaggasse und Schloßhofer Straße, der für alle Anrainer*innen die Umgebung qualitätsvoll aufwerten wird."

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