Neue Schule in der Grundäckergasse

Am 24. Mai 2019 wurde der Grundstein für die Errichtung einer neuen Volksschule und einer neuen Oberschule in Oberlaa gelegt.

Fünf Männer und eine Frau auf einer Baustelle

Bezirksvorsteher Marcus Franz (l.) und Bildungsstadtrat Jürgen Czernohorszky (neben Marcus Franz) legten mit den Projekt-Verantwortlichen den Grundstein

Am Standort Grundäckergasse 14 wird eine 13-klassige, ganztägig geführte Volksschule und eine 12-klassige, ganztägig geführte Neue Mittelschule errichtet. Durch die U1-Verlängerung bis nach Oberlaa und damit einhergehenden Bauaktivitäten ist der Bedarf an neuen Pflichtschulplätzen in diesem Bezirksteil gestiegen.

Im neuen Schulgebäude werden 6 Bildungs-Cluster, ein Kreativ- und ein Sportbereich, eine Küche mit Speisesaal, die Verwaltung sowie sämtliche Nebenräume untergebracht.

Auf einer Bruttogrundfläche von 10.120 Quadratmetern wird das Projekt errichtet. Die Fertigstellung ist für Sommer 2020 geplant, rechtzeitig vor dem Start des Schuljahres 2020/21.

4 Geschosse und viele Freiräume

Das Hauptgebäude wird 4-geschossig in Nord-Süd-Richtung ausgerichtet, liegt parallel zu den westlichen Wohnbauten und definiert mit diesen ein Portal zum neuen Wohnquartier.

Der 1-geschossige Turnsaaltrakt liegt im rechten Winkel zum Hauptgebäude und schafft einen geschützten Schulhof, der sich mit den nördlichen Freiflächen der benachbarten Liegenschaft verbindet.

Das Schulgebäude erschließt sich über 2 Eingänge: Ein zentraler Haupteingang über den Vorplatz an der Grundäckergasse und ein möglicher Nebeneingang über den autofreien Weg aus dem Wohnquartier im Westen. Ein eigener, autarker und barrierefreier Zugang für externe Nutzerinnen und Nutzer befindet sich an der südlichen Gebäudeseite, direkt neben dem Haupteingang. 2 zentrale Stiegen erschließen das Schulgebäude vertikal.

Im 2. Obergeschoss werden jeweils 2 Cluster sowie die Departmenträume des Kreativbereichs untergebracht. Diese funktionale Anordnung soll dafür sorgen, dass auch bei Adaptierung beziehungsweise Erweiterung der Schule die Departmenträume in den jeweiligen Cluster integriert werden können. Jedem Cluster ist eine Freiklasse in Form von Balkonen oder Terrassen zugeordnet, um die die multifunktionalen Flächen erweitert werden können.

Bildungsbezirk Favoriten

Bezirksvorsteher Marcus Franz:

Über 60 Prozent unseres Budgets geben wir für Kinder und Jugendliche aus. Damit sind wir Wiens kinder- und jugendfreundlichster Bezirk. Mit den Investitionen in die Bildungsinfrastruktur – den Schulneu- und Ausbauten Quellenstraße, Biotope City, Landgutgasse sowie der Lehrlingswerkstätte Hebbelplatz, dem FH Campus Favoriten und der Central European University – blüht Favoriten zu einem boomenden Bildungsbezirk auf."

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