Bezirksmuseum Donaustadt und seine Entstehung

Video: Das Bezirksmuseum Donaustadt

Vor über 30 Jahren begann die Suche nach einem geeigneten Platz für das Bezirksmuseum Donaustadt. Bei dieser Suche wurde das im Jahr 1905 errichtete Spritzenhaus in Kagran in Betracht gezogen. Das ehemalige Gebäude der Freiwilligen Feuerwehr Kagran sollte abgerissen werden. Letztendlich fiel die Entscheidung für eine Sanierung aus. Das neue Museum wurde in dem alten Gebäude eingerichtet.


Zweites Gebäude

In mühevoller Kleinarbeit wurden seit den späten 1970er-Jahren wertvolle Stücke für das Museum zusammengetragen. Durch die Größe des 22. Bezirks bedingt, platzte das alte Feuerwehrhaus bald aus allen Nähten. Die vor dem Feuerwehrhaus liegende ehemalige Dampfstraßenbahn-Station Kagran bot sich als zusätzliches Objekt an. Das aus dem Jahr 1876 stammende Gebäude war ebenfalls dem Verfall preisgegeben.

Glas-Oktaeder als Verbindungsglied

Dieses Gebäude konnte im Winter ohne Heizung nicht benutzt werden. Außerdem musste man das Hauptgebäude verlassen und einen Parkstreifen überqueren, um in das Stationsgebäude zu gelangen. So entstand die Idee, ein Gebäude als Verbindung zwischen das denkmalgeschützte Ensemble zu stellen. Ein Glas-Oktaeder wurde mit finanzieller Hilfe der Stadt Wien und durch die Donaustädter Bevölkerung durch den Erwerb der aufgelegten Bausteine errichtet. Er wurde am 30. März 2003 seiner Bestimmung übergeben.

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