Dachgleiche für neues "Bildungsgrätzl Spielmanngasse"

Am Schulstandort Dietmayrgasse/Spielmanngasse in der Brigittenau werden zwei Volksschulen erweitert und eine Neue Mittelschule errichtet. Ende Mai feierte das künftige Bildungsgrätzl mit 20 neuen Klassen Dachgleiche.

Bezirksvorsteher Hannes Derfler, Bildungsdirektor Heinrich Himmer, Stadtrat Jürgen Czernohorszky und MA 56-Chef Robert Oppenauer mit Arbeitern und einem Dachgleichenbaum

Bezirksvorsteher Hannes Derfler, Bildungsdirektor Heinrich Himmer, Stadtrat Jürgen Czernohorszky und MA 56-Chef Robert Oppenauer mit Arbeitern bei der Gleichenfeier

Die Volksschulen dürfen sich ab Herbst 2018 über vier zusätzliche Klassen freuen. Zudem entsteht ein Neubau mit 16 Klassen der Neuen Mittelschule inklusive zwei Turnsälen. Damit werden die bestehenden Standorte um 9.100 Quadratmeter Bruttogeschoßfläche erweitert.

Modernes pädagogisches Konzept für 6- bis 14-Jährige

Bildungsstadtrat Jürgen Czernohorszky: "Mit den neuen Klassen schaffen wir gleichzeitig auch neue Möglichkeiten der Zusammenarbeit. So werden die Klassen der Neuen Mittelschule den beiden bestehenden Volksschulen angeschlossen. Zusätzlich soll ein gemeinsames pädagogisches Profil für die gesamte Schullaufbahn von sechs bis 14 Jahren an einem Standort entwickelt werden."

Verstärkte Zusammenarbeit

Im neuen "Bildungsgrätzl Spielmanngasse" wird räumlich, verwaltungstechnisch und auch pädagogisch zwischen verschiedenen Schulstandorten und Schularten zusammengearbeitet. Bestehende Kooperationen mit der Singschule, dem Kindergarten, dem Vienna Nachwuchszentrum und dem Hallenbad Brigittenau werden zudem ausgebaut.

Bezirksvorsteher Hannes Derfler: "Der Standort Dietmayrgasse/Spielmanngasse eignet sich besonders für ein Bildungsgrätzl. Hier werden in Zukunft ganz neue pädagogische Wege gegangen und Möglichkeiten der Zusammenarbeit gelebt. Wien wächst, der 20. Bezirk ist da keine Ausnahme. Daher brauchen wir neuen Schulraum und moderne, neue Ansätze in der Pädagogik. Das Bildungsgrätzl ist der richtige Weg."

Bauweise und Umsetzung

Der Zubau und der Neubau wurden in Stahlbetonmassivbauweise errichtet. Für optimales Raumklima wird die hybride Lüftung sorgen, eine Kombination aus geringer mechanischer und automatisierter natürlicher Lüftung über die Fensterflügel, die hier erstmals in dieser Form realisiert wird.

Umgesetzt wird der Bau von der WIP Wiener Infrastruktur Projekt GmbH, einem Unternehmen der Wien Holding-Tochter WSE Wiener Standortentwicklung GmbH, in enger Kooperation mit der Magistratsabteilung Wiener Schulen (MA 56) sowie der Stadtbaudirektion.

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