Was sich 2020 am Alsergrund tut

Am Alsergrund gibt es eine Reihe von Vorhaben und Projekten, die 2020 umgesetzt werden. Neben den Kernaufgaben des Bezirks in Bereichen wie Verkehr, Bildung, Kultur oder Grünraumgestaltung gibt es einige weitere wichtige Themen.

"Im letzten Jahr konnten wir viele wichtige Initiativen wie das Mitmach-Budget und die Baumpflanzungen starten und umsetzen. 2020 werde ich genau das fortsetzen und mich mit aller Kraft für weitere Verbesserungen am Alsergrund einsetzen.", betont Bezirksvorsteherin Saya Ahmad.

Projekte und Vorhaben 2020

Neues Leben im Zaha-Hadid-Haus

Eine modernes Gebäude direkt am Donaukanal

Seit Jahren wird über das Zaha-Hadid-Haus und dessen Entwicklung diskutiert. Der Bezirk will gemeinsam mit den neuen EigentümerInnen neues Leben in das Grätzl bringen. Im Zentrum steht dabei kurz- und mittelfristiges Wohnen, aber auch eine karitative Einrichtung könnte in das Haus am Donaukanal einziehen. Wichtig ist es in jedem Fall, die Anbindung zu verbessern.

Daher hat Bezirksvorsteherin Saya Ahmed bereits zu einem ersten Runden Tisch mit den EigentümerInnen, den Wiener Linien und den Fachabteilungen der Stadt eingeladen. "Ich freue mich sehr über das große Commitment aller Beteiligten, gemeinsam zu einer guten Lösung, nicht nur für das Zaha-Hadid-Haus, sondern auch die angrenzenden Grätzl, zu kommen", so die Bezirkschefin. Damit das gelingt, werden in Gesprächen zwischen den EigentümerInnen und der Stadt noch offene Fragen geklärt. Im Anschluss wird es einen weiteren Runden Tisch geben. Danach sollen die konkreten Schritte präsentiert werden.

Skatepark kommt zurück in den Arne-Carlsson-Park

Um dem Skatepark am Dach des Bunkers im Arne-Carlsson-Park neu zu beleben, hat Bezirksvorsteherin Saya Ahmad Skateboarding Vienna, Juvivo Neun, die MA 13 und die MA 42 an einen Tisch geholt. Als erste Maßnahme wird der Wunsch der Skate-Community und der Jugendlichen im Bezirk umgesetzt, eine Mini-Ramp zu errichten. Damit alles rechtzeitig zur Skate-Saison fertig ist, starten die Arbeiten gleich im Frühjahr 2020.

Grätzlgespräche

Auch 2020 ist Bezirksvorsteherin Saya Ahmad auf Tour durch den Bezirk. Bei den monatlichen Grätzlgesprächen können Bürgerinnen und Bürger ihre Anliegen mit der Bezirksvorsteherin persönlich besprechen. Im ersten Halbjahr 2020 werden bei 6 Terminen in verschiedenen Grätzln des 9. Bezirks auch Fachleute zu den Themen Wohnen, Wirtschaft, Mobilität und Grünraumgestaltung vor Ort sein.

Maßnahmen zur Klimawandelanpassung

2020 wird am Alsergrund die Pflanzung von über 50 neuen Bäumen fortgesetzt, die im Vorjahr begonnen wurde. Auch der Radverkehr wird ausgebaut: Geplant sind die Fahrradstraße Boltzmanngasse und die fahrradfreundliche Straße Borschkegasse. Außerdem sollen zur Verkehrsberuhigung weitere Tempo-30-Zonen errichtet werden.

Alsergrunder Kulturcard

Damit Kunst und Kultur für alle Menschen, unabhängig ihres Einkommens, zugänglich sind, gibt es auch für die Spielsaison 2019/20 die Alsergrunder Kulturcard. Insgesamt 11 Einrichtungen bieten im Theaterbezirk Alsergrund den Bewohnerinnen und Bewohnern verbilligte Karten für ein vielfältiges Programm an. Zum ersten Mal sind heuer auch das WUK und die Volksoper dabei.

Schwerpunkte 2019 - Rückblick

Erstes Alsergrunder Mitmach-Budget

Im März 2019 startete das Alsergrunder Mitmach-Budget. Bewohnerinnen und Bewohner konnten dabei gemeinsam mit der Bezirkspolitik über die Verwendung der finanziellen Mittel des Bezirks entscheiden. Über 160 Vorschläge wurden eingereicht und diskutiert. Die größten Bereiche waren die fahrradfreundliche Gestaltung des Bezirks sowie Begrünungsmaßnahmen. 10 Anträge wurden in der September-Sitzung des Bezirksparlaments erfolgreich zur Abstimmung gebracht.

Bildungsgrätzl am Alserbach

Im September wurde das erste Bildungsgrätzl im 9. Bezirk eröffnet. Im Bildungsgrätzl Alserbach vernetzen sich Schulen, Kindergärten und andere Bildungseinrichtungen mit dem PensionistInnen-Wohnhaus Rossau, der Gebietsbetreuung und anderen Institutionen, damit alle Menschen lernen können, und zwar das ganze Leben lang.

Alsergrund erklärte den weltweiten Klimanotstand

Am Alsergrund hat die Bezirksvertretung im Juni 2019 in einer Resolution den Klimanotstand erklärt, um zu zeigen, dass der Bezirk die Dringlichkeit der Lage erkennt und konkrete Schritte für die erforderliche Kehrtwende in der Klimapolitik setzt.

Die Klimakrise und ihre Auswirkungen sind kein lokales Phänomen. Es braucht globale Strategien, um eine Katastrophe verhindern zu können. Die Klimakrise hat jedoch ganz konkrete, regionale Auswirkungen. Eine Studie zeigt, dass Wien zu den am stärksten betroffenen Städten Europas gehört. Die Stadt Wien geht mit gutem Beispiel voran und hat mit der Smart City Strategie, den Projekten gegen Hitzeinseln, einem eigenen Klimabudget, einem Klimarat und den 10.000 neuen Bäumen bereits ganz konkrete Maßnahmen beschlossen.

"Schulstraße" vor Volksschule Gilgegasse

Zur Sicherheit der Schulkinder gilt seit September 2019 rund um die Volksschule Gilgegasse an Schultagen 30 Minuten vor Schulbeginn ein Fahrverbot für Kraftfahrzeuge. Der Straßenabschnitt wird zur "Schulstraße" und bleibt während des Fahrverbots abgesperrt. Dadurch konnte der Eltern-Bringverkehr und das Verkehrsaufkommen insgesamt reduziert werden. Ein positiver Nebeneffekt: Kinder kommen vermehrt mit dem Fahrrad, dem Roller oder zu Fuß zur Schule, was gut für ihre Konzentration und für die Gesundheit ist.

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