Alsergrund und seine Bezirksteile

Skizze vom Bezirk Alsergrund mit der Lage der Bezirksteile

Der Wiener Gemeindebezirk Alsergrund wurde 1850 aus sieben Vorstädten gebildet. Die Namen der Vorstädte haben sich bis heute im Bewusstsein vieler Bewohnerinnen und Bewohner erhalten.

Althangrund

Im Nordosten des Bezirksgebietes befindet sich der Althangrund, der überwiegend mit öffentlichen Einrichtungen und Infrastrukturbauten bebaut ist. Hier befinden sich zum Beispiel der Franz-Josefs-Bahnhof, die Wirtschaftsuniversität Wien, die Institute der Fakultäten für Geowissenschaft, Mathematik, Pharmazie und Biologie der Universität Wien oder das Verkehrsamt. Im Norden befindet sich zudem die Müllverbrennungsanlage Spittelau.

Roßau

Südlich des Althangrunds schließt die Roßau an, auf der großteils Wohnbauten errichtet wurden. Zu den wichtigsten Anlagen gehören die Roßauer Kaserne, das Servitenkloster und der Jüdische Friedhof. Auch das Palais Liechtenstein gehört zur Roßau und nicht zum nördlich gelegenen Lichtental, einem Wohngebiet mit gleichnamiger Pfarrkirche.

Alservorstadt

Im Süden des Bezirksgebietes liegt die Alservorstadt, deren südlicher Teil dem 8. Bezirk (Josefstadt) zugeschlagen wurde. Der Bezirksteil ist großflächig mit universitären Einrichtungen wie dem Alten AKH und der Medizinischen Universität Wien bebaut. In der Alservorstadt liegen außerdem die Votivkirche und das St. Anna Kinderspital.

Michelbeuern

Im Osten liegt der Bezirksteil Michelbeuern, dessen südlicher Teil praktisch vollständig vom Neuen AKH eingenommen wird.

Himmelpfortgrund und Thurygrund

Nördlich davon liegt der Himmelpfortgrund. Dieser Bezirksteil ist fast ausschließlich durch Wohnbauten besiedelt und beherbergt zudem das Sanatorium Hera. Der nördlich und östlich gelegene, zweigeteilte Thurygrund wird ebenfalls hauptsächlich als Wohngebiet genutzt.

Bezirksteile und ihre Symbole

Bezirkswappen des 9. Bezirks

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