Corinna Antelmann gewinnt Alsergrunder Literatur-Stipendium 2021

Corinna Antelmann ist die Gewinnerin des 6. Alsergrunder Literatur-Stipendiums. Sie konnte die Jury mit ihrem Roman-Projekt überzeugen, das den Spuren der Psychoanalytikerin Anna Freud folgt.

Porträt von Corinna Antelmann, einer jungen Frau mit langen Haaren

Corinna Antelmann

Das Alsergrunder Literatur-Stipendium wird seit 2011 alle 2 Jahre vergeben und ist mit 4.200 Euro dotiert. Insgesamt wurden dieses Jahr 60 Bewerbungen von Nachwuchsliterat*innen und renommierten Autor*innen eingereicht.

Die Jury aus den beiden ehemaligen Alsergrunder Literatur-Stipendiat*innen Gabriele Kögel (2015) und Jürgen Berlakovich (2019) sowie dem Initiator des Stipendiums, Friedrich Hahn, wählte aus den zahlreichen Bewerbungen das Roman-Projekt der Autorin Corinna Antelmann.

Corinna Antelmanns Roman-Projekt

Antelmann verbindet darin das Leben der Hauptfigur Martha mit dem Werdegang der Psychoanalytikerin Anna Freud. Martha ist eine Studentin, die nach Wien umgezogen ist, um sich selbst zu finden. Ihr Job in einem ruhigen Teeladen gibt ihr den Raum, sich ihren Tagträumen zu widmen. In diesen begegnet sie der 15-jährigen Anna Freud. Martha beginnt, diese Tagträume niederzuschreiben und wird durch die "Begegnung" mit Anna Freud dazu ermutigt, ihren eigenen Weg zu gehen. Sie entscheidet sich, ihr Studium abzubrechen, um ihren Traum zu verwirklichen, Schriftstellerin zu werden.

Die Autorin und diesjährige Preisträgerin Corinna Antelmann wurde 1969 in Bremen geboren. Sie lebt in Ottensheim (Oberösterreich) und in Wien. Ihre Romane "Hinter die Zeit", "Drei Tage drei Nächte" und "Vier" sind im Septime Verlag erschienen.

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