Programmbeschreibung und Ziele - "DoTank Circular City Wien 2020-2030"

Der "DoTank Circular City Wien 2020-2030 (DTCC30)" versteht sich als magistratsübergreifende Drehscheibe rund um das Thema Kreislaufwirtschaft in der gebauten Umwelt. Als Leitprojekt der Wirtschaftsstrategie WIEN 2030 fördert das transdisziplinäre Programm den Übergang zu einer kreislauffähigen Stadt. Im Mittelpunkt stehen Nachhaltigkeit und Ressourcenschonung.

Langfristiges Ziel des Programms ist es, den Kreislaufgedanken in der gebauten Umwelt - von der Planung, Herstellung und Nutzung beziehungsweise Wiederverwendung über die Aufbereitung zum Recycling bis hin zum Markt für Sekundärrohstoffe - zu etablieren. Die Leitziele des DTCC30 ergeben sich aus den städtischen Rahmenstrategien wie der Smart Klima City Strategie Wien:

  • 2040 ist die Wiederverwendbarkeit von mindestens 70 Prozent der Bauelemente, -produkte und -materialien von Abrissgebäuden und Großumbauten sichergestellt.
  • Kreislauffähiges Planen und Bauen zur maximalen Ressourcenschonung ist ab 2030 Standard bei Neubau und Sanierung.

Die Leitung des Programms DTCC30 liegt bei der Stadtbaudirektion der Stadt Wien, in der Stabsstelle Ressourcenschonung und Nachhaltigkeit im Bauwesen (SRN).

Leitziele des DTCC30 aus den städtischen Rahmenstrategien

  • Wien senkt seinen konsumbasierten Material-Fußabruck pro Kopf bis 2030 um 30 Prozent und bis 2050 um 50 Prozent.
  • Kreislauffähiges Planen und Bauen zur maximalen Ressourcenschonung ist ab 2030 Standard bei Neubau und Sanierung.
  • 2040 ist die Wiederverwendbarkeit von mindestens 70 Prozent der Bauelemente, -produkte und -materialien von Abrissgebäuden und Großumbauten sichergestellt.
  • Wien setzt regulative und qualitative Standards hinsichtlich lebenszyklus- und kreislauforientiertem Planen und Bauen auf dem Gebiet der Ressourcenschonung.

Aufbauend auf den Zielen der städtischen Strategien verfolgt der DTCC30 sowohl strategische als auch operative Programmziele:

Strategische Ziele des DTCC30 bis 2030

  • Entwicklung und Kommunikation einer langfristigen Vision einer Circular City ist abgeschlossen und politisch abgestimmt.
  • Der Aspekt des kreislauffähigen Planens und Bauens ist Teil einer neu gelebten Wiener Baukultur.
  • Notwendige regulative Änderungen in länderbezogenen Gesetzgebungen, Förderungsrichtlinien und Wettbewerben sind auf Landesebene geschaffen sowie auf Bundes- und EU-Ebene angestoßen.

Operative Ziele des DTCC30 bis 2030

  • Die Stadt als Vorreiterin: Das Thema Circular City ist in der Stadt Wien und den Organisationen im Einflussbereich der Stadt Wien gut verankert und wird angewendet.
  • Die gebaute Umwelt ist als Materiallager anerkannt, Bauprojekte sind langlebig, rückbaubar beziehungsweise trennbar geplant und errichtet.
  • Die Grundlagen für die Materialtransparenz, das heißt, welche Materialien sind in den Gebäuden wann, wo und wie verbaut, in der gebauten Umwelt sind geschaffen.
  • Die ökonomischen Vorteile einer kreislauffähigen gebauten Umwelt sind erhoben und dargestellt.
Verantwortlich für diese Seite:
Stadt Wien | Magistratsdirektion - Geschäftsbereich Bauten und Technik, Stadtbaudirektion
Kontaktformular