Persönliche Hausbetreuung und WLAN im Gemeindebau

Hausbesorgerin mit Besen und Bewohnerin vor einem Gemeindebau im Gespräch

2019 wird der Gemeindebau 100 Jahre alt. Die Stadt Wien präsentierte aus diesem Anlass erste Neuerungen, um die Wohnqualität auch künftig weiter zu verbessern.

Gemeindebauten bekommen wieder fixe Ansprechpersonen ("HausbesorgerIn") vor Ort. Zudem wurde ein Pilotprojekt für öffentliches WLAN im Gemeindebau gestartet.

Wohnbaustadträtin Kathrin Gaal: "100 Jahre Gemeindebau ist ein optimaler Anlass, um dieses Jubiläum gemeinsam mit den Bewohnerinnen und Bewohnern des Gemeindebaus zu feiern und um Verbesserungen im Gemeindebau vorzustellen."

Vertrauen durch Einzelbetreuung

Die Haus- und Außenbetreuung im Gemeindebau stellt von Teambetreuung auf die Betreuung durch eine fixe Ansprechperson ("HausbesorgerIn") um. Das bringt mehrere Vorteile: Die Mieterinnen und Mieter erhalten dadurch eine ihnen bekannte Ansprechperson für ihre Anliegen. Diese hält sich dann auch öfter und länger in der Wohnhausanlage auf, was das Sicherheitsgefühl stärkt und Fixkosten (beispielsweise Anfahrtswege) senkt. Daher steigen auch die Betriebskosten durch die Änderung nicht.

Insgesamt wird bei 9 von 10 Stiegen auf Einzelbetreuung umgestellt. Nur bei sehr kleinen Wohnhausanlagen bleiben Teams im Einsatz.

Pilotprojekt WLAN im Goethehof

Im Goethehof startete ein Pilotversuch mit Gratis-WLAN. In der Anlage wurden 4 Hotspots eingerichtet, die offen für alle sind. Sollte das Pilotprojekt erfolgreich sein, ist ein Ausbau auf weitere Gemeindebauten geplant. Besonders geeignet dafür wären laut ersten Tests Gemeindebauten wie der Rabenhof, der Karl-Marx-Hof, die Großfeldsiedlung oder der Rennbahnweg.

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