Mehr Sicherheit im Gemeindebau

Wiener Wohnen intensiviert im Rahmen von "GEMEINSAM.SICHER" die Zusammenarbeit mit der Wiener Polizei für ein gesteigertes Sicherheitsgefühl der Bewohnerinnen und Bewohner im Gemeindebau.

Vogelperspektive auf den Gemeindebau "Goethehof"

Da jede vierte Wienerin beziehungsweise jeder vierte Wiener im Gemeindebau wohnt, hat Wiener Wohnen eine große Verantwortung, wenn es um die Sicherheit der Bewohnerinnen und Bewohner geht. Um weiterhin für höchste Sicherheit im Wohnumfeld der Gemeindebauten zu sorgen, ist die Städtische Wohnhausverwaltung im Rahmen von "GEMEINSAM.SICHER" eine Partnerschaft mit der Polizei eingegangen.


Ziel ist die noch bessere Abklärung von sicherheitsrelevanten Fragen und Anliegen in den Wohnhausanlagen. Einen großen Schritt zur Erfüllung dieses Vorhabens liefert der rege Austausch zwischen Mieterinnen und Mietern, Wiener Wohnen-MitarbeiterInnen sowie den Sicherheits-KoordinatorInnen und Grätzelpolizistinnen beziehungsweise -polizisten, die seit heuer in allen Wiener Bezirken zum Einsatz kommen.

Zwei Männer zeigen auf ein Schild

Wiens Landespolizeipräsident Gerhard Pürstl und Wohnbaustadtrat Michael Ludwig

Wohnbaustadtrat Michael Ludwig: "Die Zusammenarbeit der Stadt Wien mit der Polizei ist schon sehr gut, dennoch wollen wir sie weiter ausbauen. Wien ist nach wie vor eine der lebenswertesten und vor allem sichersten Städte der Welt. Doch obwohl die Sicherheit sehr hoch ist, kann das subjektive Sicherheitsempfinden oft nicht mithalten. Mit 'GEMEINSAM.SICHER WOHNEN IM GEMEINDEBAU' setzen wir gemeinsam an, um das Sicherheitsgefühl der Wienerinnen und Wiener in den städtischen Wohnhausanlagen stärken."


Grätzel-Tour der Stadt Wien jetzt auch mit Grätzelpolizei

Bereits seit Frühjahr 2016 besuchen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von Wiener Wohnen im Rahmen der Grätzel-Tour Gemeindebauten unter der Koordination der MD-OS Gruppe Sofortmaßnahmen, um sich direkt vor Ort intensiv um die Anliegen der Mieterinnen und Mieter zu bemühen. In dieser Zeit steht das Mobilbüro des Stadtservice Wien für Anfragen zur Verfügung, in dem auch die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von Wiener Wohnen anwesend sind. Im Rahmen des Projektes "GEMEINSAM.SICHER" beteiligen sich nun auch die Grätzelpolizistinnen und -polizisten an diesem bewährten Service der Stadt Wien.

Das Ziel ist es, durch die Nähe zu den Mieterinnen und Mietern sicherheitsrelevante Themen ehestmöglich zu erfassen und dementsprechende Schritte zu setzen. So geschehen ist das etwa bei der Grätzel-Tour in der Wohnhausanlage Hasenleiten, bei der die gemeinsame Sicherheitsinitiative schon erste Erfolge vorweisen konnte. Nach vermehrten Kellereinbrüchen kam es nach Absprache zwischen Wiener Wohnen und der Polizei zu einer erhöhten Sicherheitspräsenz durch Kontrollen und Polizeistreifen.

Sicherheitscheck vor Sanierungen

Vor Sanierungen von Gemeindebauten werden durch Wiener Wohnen mittlerweile standardmäßig Sicherheitschecks durchgeführt. Ein Pilotprojekt war der Goethehof im 22. Bezirk.

Im Rahmen der Sanierungsplanung wird die zu modernisierende Städtische Wohnhausanlage von einer Mitarbeiterin beziehungsweise einem Mitarbeiter aus dem Wiener Wohnen-Kundenmanagement und Expertinnen beziehungsweise Experten des kriminalpräventiven Dienstes der Landespolizeidirektion Wien begangen. Hierbei werden sicherheitsrelevante Merkmale beurteilt und die Polizei verfasst eine Stellungnahme zur Wohnhausanlage. Sie wird bei der Ausarbeitung der Sanierungsvarianten in weiterer Folge berücksichtigt.

Ebenfalls in die Planung der Sanierung fließt eine Untersuchung ein, die die baulichen Gegebenheiten speziell aus Sicht von Frauen betrachtet und Hinweise zur Beseitigung und Vermeidung potenzieller Angsträume liefert.

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