Erste "Gemeindewohnungen NEU"

Kompakt, kostengünstig, eigenmittelfrei, wirtschaftlich und innovativ: Die ersten 120 "Gemeindewohnungen NEU" werden in Favoriten gebaut. Im Dezember 2017 erfolgte der Spatenstich.

Video: Neuer Gemeindebau für Favoriten

Insgesamt 4.000 "Gemeindewohnungen NEU" sind bis 2020 geplant. Das erste Projekt mit 120 Wohnungen wird auf dem Gelände der ehemaligen AUA-Zentrale in der Favoritner Fontanastraße, nahe der neuen U1-Station Oberlaa, errichtet. Der Spatenstich für das Projekt wurde am 13. Dezember 2017 gesetzt. Die Fertigstellung des Projekts ist für Herbst 2019 vorgesehen. Die Stadt Wien unterstützt die Errichtung des Projekts in der Fontanastraße mit Fördermitteln im Umfang von 6,7 Millionen Euro.

"Gemeindewohnungen NEU" und ihre Vorteile

Die "Gemeindewohnungen NEU" bieten ihren Mieterinnen und Mietern faire Konditionen und Rechtssicherheit. Zu den Vorzügen der "Gemeindewohnungen NEU" zählen:

  • 7,50 Euro Miete pro Quadratmeter brutto inklusive Umsatzsteuer
  • Keine Eigenmittel
  • Keine Kaution
  • Keine Befristung
  • Alleinige und nach den geltenden Vergabekriterien fair und transparent geregelte Vergabe durch Wiener Wohnen

Die "Gemeindewohnungen NEU" sind zu 100 Prozent im Eigentum und der Verwaltung der Wiener Gemeindewohnungs-Baugesellschaft (WIGEBA) und damit im Eigentum der Stadt Wien.

Projektdetails

Visualisierung des Wohnbaus in der Favoritner Fontanastraße

Das Projekt umfasst 120 Wohnungen mit Balkon oder Loggia sowie ein bis fünf Zimmern. Sie sind zwischen 40 und 100 Quadratmeter groß. Knapp 90 Prozent der Wohnungen sind speziell für Singles und Paare jeden Alters, Alleinerzieherinnen beziehungsweise Alleinerzieher mit bis zu zwei Kindern sowie Paare mit einem Kind geeignet. Über die Hälfte der Wohnungen folgt jenen Vorgaben, die schon beim SMART-Wohnbauprogramm erfolgreich umgesetzt wurden: kompakt, mit geringen Erschließungsflächen und hoher Alltagstauglichkeit.

Den Bedürfnissen junger Wohnungssuchender wird besonders Rechnung getragen: Mehr als 40 Prozent der Wohnungen bieten ein oder zwei Zimmer. Mit der JungwienerInnen-Vormerkung haben Singles bis 30 die Möglichkeit auch eine Zwei-Zimmer-Wohnung zu erhalten. Von den rund 10.000 Gemeindewohnungen, die pro Jahr neu vergeben werden, sind etwa 2.000 für JungwienerInnen.

Die drei Baukörper umfassen jeweils vier, fünf und neun Geschosse. Sie bilden auch den Rahmen für insgesamt drei Höfe. Kellerabteile, der Waschsalon, Kinderwagen- und Fahrradabstellräume, eine Fahrradreparaturwerkstatt sowie eine Sammelgarage auf dem benachbarten Grundstück runden das Angebot ab.

Gutes Miteinander im Mittelpunkt

Die Kommunikation in der Gemeinschaft, die Schaffung eines BewohnerInnen-Netzwerkes und Organisation gegenseitiger Nachbarschaftshilfe stehen beim neuen Gemeindebau im Zentrum und werden während der Besiedlung auch begleitet.

So gibt es beispielsweise einen Wintergarten, den die zukünftigen Bewohnerinnen und Bewohner gemeinschaftlich gestalten können. Eine Hausbetreuerin beziehungsweise ein Hausbetreuer wird den Bewohnerinnen und Bewohnern als Ansprechperson vor Ort zur Verfügung stehen.

Zentraler Ort für die Bildung der Gemeinschaft sind die drei Höfe, die mit unterschiedlichen Nutzungen konzipiert sind:

  • Begegnungshof mit Kinderspielplatz, Sitzgelegenheiten und den besten Voraussetzungen für das gelungene Miteinander von Jung und Alt
  • Ruhehof zum Rückzug und zur gelassenen Entspannung
  • Gemeinschaftshof mit urbanem, nachbarschaftlichem Garteln

Den künftigen Bewohnerinnen und Bewohnern stehen auch die Dachterrassen als Gemeinschaftsorte zur Verfügung.

3.450 neue Gemeindewohnungen in Umsetzung

Aktuell sind 28 Standorte mit 3.450 neuen Gemeindewohnungen in neun Wiener Bezirken in verschiedenen Projektstadien in Umsetzung. Bis Ende 2020 sollen es rund 4.000 Wohnungen sein.

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