Stadt Wien vermittelt Jobs für gekündigte Opel-MitarbeiterInnen

Die Stadt Wien setzt sich für die vom Personalabbau bei Opel betroffenen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ein. 350 Fachkräfte können zu Bombardier und den Wiener Linien wechseln.

Der Schienenfahrzeug-Hersteller Bombardier sucht derzeit zusätzlich 150 Fachkräfte für Montage-Arbeiten. Die konkrete Jobvermittlung zu Bombardier organisiert der waff.

Auch die Wiener Linien können 200 Arbeitsplätze im Bereich Fahrzeugtechnik und Fahrdienst anbieten. Außerdem suchen die Städtischen Öffi-Betriebe laufend Technikerinnen und Techniker im Bau- und Anlagenmanagement, bei der IT und als Service- und Sicherheitspersonal. Die Wiener Linien bieten zudem Schulungen und Weiterbildung an.

Bürgermeister Michael Ludwig: "In Wien schauen wir aufeinander und lassen niemanden im Stich. Die Angebote für die Opel-Mitarbeiter bei Bombardier und den Wiener Linien sind ein Beispiel dafür. Damit können viele betroffene Opel-Mitarbeiter einen neuen, attraktiven Arbeitgeber finden, der sichere Arbeitsplätze bietet."

Wirtschaftsstadtrat Peter Hanke: "Eine Win-win-win-Situation sowohl für die bei Opel betroffenen MitarbeiterInnen als auch für das Unternehmen Bombardier und damit für den Wirtschaftsstandort Wien." Er hat die Opel-Betriebsrätinnen und -räte, Personalverantwortlichen sowie die Vertreterinnen und Vertreter von Bombardier an einen Tisch gebracht.

Öffi-Stadträtin Ulli Sima: "Die Wiener Linien haben bereits im April des Vorjahres gemeinsam mit dem Opel-Betriebsrat zwei große Infoveranstaltungen mitinitiiert und direkt über die Job-Angebote informiert. Die Fähigkeiten der Opel-MitarbeiterInnen werden bei den Wiener Linien geschätzt."

waff-Arbeitsstiftung hilft bei Jobsuche und beruflicher Neuorientierung

Zudem hat der waff eine Arbeitsstiftung für bis zu 500 betroffene Opel-Mitarbeiterinnen und -Mitarbeiter eingerichtet. Die Stiftung hilft bei Jobsuche und beruflicher Neuorientierung. Für die berufliche Weiterbildung stehen pro Person bis zu 1.700 Euro zur Verfügung.

Neben der individuellen Begleitung bei der beruflichen Neu- und Umorientierung bietet sie vor allem die Möglichkeit zur Aus- und Weiterbildung für einen Zeitraum von bis zu 4 Jahren. Diese kann von Einzelkursen über außerordentliche Lehrabschlüsse bis hin zu akademischen Ausbildungen reichen. Besonders attraktiv ist die Stiftung für Personen, die einen grundlegenden beruflichen Neuanfang ins Auge fassen.

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer werden aber auch bei der Jobsuche aktiv unterstützt. Spezielle Unterstützung gibt es für ältere Teilnehmerinnen und Teilnehmer (50+). Alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer bekommen während der Stiftungsteilnahme "Schulungsarbeitslosengeld", das dem Arbeitslosengeld entspricht und vom AMS finanziert wird.

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