Stadt und Wirtschaftskammer unterzeichnen Zukunftsvereinbarung

Video: "Zukunftsvereinbarung für Wien" unterzeichnet

Am 16. Juli 2018 haben die Stadt und die Wirtschaftskammer Wien die "Zukunftsvereinbarung für Wien" unterzeichnet. Mit dem Arbeitsübereinkommen soll die Zusammenarbeit vertieft werden.


Als Ziele wurden festgeschrieben:

  • Abbau von Bürokratie in der Verwaltung
  • Ausbildung qualifizierter Fachkräfte
  • Ausbau der Infrastruktur
  • Verbesserte Präsenz Wiens am internationalen Parkett

Verfahrensvereinfachungen und Deregulierung

Durch einfachere Verfahren und weniger Bürokratie soll es künftig leichter, schneller und kostengünstiger sein, ein Unternehmen in Wien zu gründen. Außerdem soll es noch bessere Beratung für Gründerinnen und Gründer geben, auch auf Bezirksebene. Die Stadt will dies etwa durch den Ausbau der Behördensprechtage an den Magistratischen Bezirksämtern oder durch E-Government-Lösungen erreichen.

Um die Wirtschaft in Wien zu stärken, soll auch Platz für Gewerbe und Industrie geschaffen werden. Künftig soll die Grundstückssuche für Unternehmen mit einer eigenen Immo-Plattform erleichtert werden

Aus- und Weiterbildung

Die Anzahl der Lehrstellen soll bis 2025 um 1.000 Plätze aufgestockt werden. Zudem soll auch die Qualität der Ausbildung verbessert werden. Bereits während der Schulzeit sollen Schülerinnen und Schüler im Rahmen eines Talente-Checks in eine für sie geeignete Berufsbahn gelenkt werden. Wesentliche Ziele sind, den Anteil geringqualifizierter Personen und den Fachkräftemangel zu reduzieren.

Internationalisierungs-Offensive

Wien soll als internationaler Wirtschaftsstandort positioniert werden. In den Bereichen Life Sciences, IT und Smart City ist Wien bereits Vorreiter.

Auch beim Konferenztourismus zeigt sich die Bedeutung Wiens auf dem internationalen Parkett. Mit einer neuen Mehrzweckhalle soll eine letzte Standort-Lücke für den Konferenztourismus geschlossen werden. Die Stadt fordert daher die Errichtung einer dritten Piste am Flughafen Wien-Schwechat, da ein Großteil der Kongressteilnehmerinnen und -teilnehmer mit dem Flugzeug nach Wien kommen.

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