Neuer Standortanwalt erhält mehr Kompetenzen

Wirtschaftskammer-Wien-Präsident Walter Ruck, der Wiener Standortanwalt Alexander Biach und Bürgermeister Michael Ludwig

Wirtschaftskammer-Wien-Präsident Walter Ruck, der Wiener Standortanwalt Alexander Biach und Bürgermeister Michael Ludwig (v.l.n.r.)

Am 8. Juli 2019 wurde die neue Institution des Wiener Standortanwalts präsentiert. Er soll im Auftrag der Wirtschaftskammer als Fürsprecher für Infrastrukturprojekte agieren. Der Wiener Standortanwalt Alexander Biach hat dabei nicht nur Mitspracherecht bei UVP-pflichtigen Infrastrukturprojekten. Im Unterschied zu den anderen 8 Bundesländern kann er zusätzlich auch wichtige Projekte begleiten, bei der keine Umweltverträglichkeitsprüfung notwendig ist. Dafür hat die Stadt Wien die Kompetenzen des Standortanwalts per Erlass ausgedehnt.

Bürgermeister Michael Ludwig: "Ein wichtiger Grund für die wirtschaftliche Stärke von Wien liegt in der engen und guten Zusammenarbeit zwischen Stadt und Wirtschaftskammer. Der neue Standortanwalt und die Möglichkeiten seiner Tätigkeiten unterstreichen einmal mehr, dass die Sozialpartnerschaft in unserer Stadt funktioniert. Und das ist gut für Wien."

Aufgaben des Standortanwalts

Zur Aufgabe des Standortanwalts gehört, die volkswirtschaftlichen Effekte von Projekten - von Jobs und Löhnen über zusätzliche Steuereinnahmen bis hin zu langfristigen Effekten für das Bruttoregionalprodukt - aufzuzeigen. Er kann diese Argumente in das Behördenverfahren einbringen.

Notwendige Infrastrukturprojekte, deren Umsetzung bisher durch lange Verfahren verzögert wurden, können dadurch in Zukunft rascher abgewickelt werden. Dazu gehören beispielsweise Straßen- und Bahnverbindungen, aber auch moderne Datennetze.

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