EPU-Förderungen ab Frühjahr 2021

  • Ab 1. April 2021:
    • EPU-Förderung, 7.000 Euro pro Projekt, 10 Millionen Euro (Wirtschaftsagentur)
    • Innovate4Vienna, 150.000 Euro pro Projekt, 4 Millionen Euro (Wirtschaftsagentur)
    • waff-Weiterbildungsprogramm für EPU mit 2.000 Euro für Weiterbildung zur Stärkung der unternehmerischen Kompetenzen, 1,5 Millionen Euro.
  • Ab 1. Mai 2021
    • Wien Online Next, 20.000 Euro pro Projekt, 3 Millionen Euro insgesamt (Wirtschaftsagentur)
3 Männer in Anzügen vor Podest

NEOS-Wirtschaftssprecher Markus Ornig, Bürgermeister Michael Ludwig, Wirtschaftsstadtradt Peter Hanke

Vor genau 370 Tagen hat die Stadt Wien mit der Homeoffice-Förderung die ersten Corona-Maßnahmen auf den Weg gebracht. Seitdem wurden 50 Hilfsmaßnahmen und mehr als 500 Millionen Euro für Arbeit, Wirtschaft, Gesundheit, Soziales und Kultur bereitgestellt.

Das neue Wirtschaftspaket für 2021 läuft bereits. Ab April 2021 sind weitere Förderungen über die Wirtschaftsagentur Wien und den waff erhältlich. Fokus der neuen Fördermaßnahmen sind Ein-Personen-Unternehmen (EPU) sowie Digitalisierung.

Maßgeschneiderte Hilfen der Wirtschaftsagentur Wien für EPUs

Im Fördertopf der Wirtschaftsagentur Wien liegen für EPU 10 Millionen Euro. Damit können EPU, die Corona-bedingt neue Geschäftsfelder entwickeln oder Veränderungen an ihrem Geschäftsmodell vornehmen müssen, bis zu 7.000 Euro abholen.

Bürgermeister Michael Ludwig: "Wir gehen weiter! Jetzt folgt der nächste Innovationsschub für unsere Unternehmen: 70 Millionen Euro stellt die Wirtschaftsagentur Wien heuer direkt für Wiens Betriebe bereit."

Mit der "Wien Online Next"-Förderung werden ab 1. Mai 2021 Wiener Betriebe und deren Online-Präsenz werden mit bis zu mit bis zu 20.000 Euro unterstützt, neue digitale Vertriebskonzepte umzusetzen und neue Märkte zu erschließen. Dadurch sollen auch der Rückzug ins reine Online-Geschäft und damit Leerstände verhindert werden. In diesem Sinne werden auch bisher rein online handelnde Unternehmen mit dieser Förderung adressiert, wenn sie ihre Vertriebsmaßnahmen hin zum stationären Handel weiterentwickeln.

waff fördert Kurskosten

Beim waff gibt es ab 1. April 2021 erstmals Förderungen für EPUs. Gefördert werden Aus- und Weiterbildungen zur Stärkung der unternehmerischen Kompetenzen mit bis zu 2.000 Euro und 80 % der Kurskosten.

Konkret können das folgende Ausbildungen sein:

  • Im kaufmännischen und betriebswirtschaftlichen Bereich, zum Beispiel Buchhaltung, Controlling, Datenschutz, Wirtschaftsführerschein, Steuerrecht, Einnahmen-Ausgaben-Rechnung, Büroorganisation
  • Im digitalen Bereich, zum Beispiel Optimierung des Social-Media-Auftritts, ECDL, Excel-Kurs, e-Rechnung, Photoshop, digitale Kommunikation
  • Im Bereich sprachliche Kompetenzen, zum Beispiel Sprachkurse in Englisch und Deutsch, Business Englisch oder Wirtschaftsdeutsch

Wirtschaftsstadtrat Peter Hanke: "Wir stellen über den waff 1,5 Millionen Euro für das neue EPU-Weiterbildungsprogramm bereit. Dieses soll mithelfen, dass EPU nicht nur gut durch die Krise kommen, sondern in weiterer Folge zu UnternehmerInnen werden, die auch MitarbeiterInnen einstellen."

Starke Bilanz der bisherigen Corona-Hilfen

  • 2020 wurden von der Wirtschaftsagentur Wien insgesamt 8 zusätzliche Corona-Förderungen neben den laufenden Unterstützungen für Wiens Unternehmen bereitgestellt. Mit den Corona-Förderprogrammen 2020 wurden 4.332 Projekte von Unternehmen in Wien mit insgesamt 32 Millionen Euro gefördert, 7.000 Arbeitsplätze wurden digitalisiert und konnten für den Standort Wien erhalten werden.
  • Weitere 5 Corona-Maßnahmen hat die Stadt Wien über den waff mit rund 69 Millionen Euro auf den Weg geschickt. Durch den Ausbau der Initiative "Jobs plus Ausbildung" und das neue "Wiener Ausbildungsgeld", für das die Stadt zusätzlich 31,5 Millionen Euro in die Hand nimmt, bekommen 4.100 arbeitslose WienerInnen bis Ende 2023 die Chance auf eine hochwertige Ausbildung für Gesundheits-, Pflege- und Sozialberufe. Damit erhalten sie eine reale Chance auf einen zukunftssicheren Job.
  • 17 Millionen Euro schweres Wiener Corona-Ausbildungspaket für junge arbeitslose WienerInnen:
    • Mit insgesamt 10 Millionen Euro wurden die überbetriebliche Lehrausbildung (ÜBA) auf 5.172 Ausbildungsplätze aufgestockt, 1.000 Laptops wurden für Distance-Learning angekauft und neue Lehrberufe in der ÜBA eingerichtet.
    • 3 Millionen Euro hat die Stadt Wien für die Qualifizierung junger arbeitslose WienerInnen bereitgestellt.
    • 716 Jugendliche haben dafür bereits das Beratungsangebot in Anspruch genommen und 559 haben einen Qualifikationspass für ein konkretes berufliches Ziel erhalten.
    • 78 Jugendliche sind in die Stiftung "Jugend und Zukunftsberufe" eingetreten, 2021 sollen weitere 150 dazukommen.
    • Insgesamt können 800 junge, arbeitslose WienerInnen bis 2024 von der Stiftung für neue Job-Chancen in Zukunftsberufen profitieren.
    • Rund 200 Lehrlinge aus 40 Betrieben sind bisher in den Wiener Ausbildungsverbund eingestiegen, der für Lehrlingsbetriebe der Hotellerie und Gastronomie eingerichtet wurde und wo sie ihre Ausbildungen fortsetzen können.
  • Die Joboffensive 50plus wurde auf 1.750 Stellen aufgestockt. Laufzeit ist bis Ende 2022. Bisher haben über die Initiative rund 900 über 50-jährige arbeitslose WienerInnen einen neuen Job bekommen.
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