Bildungskonto für alle - gleiche Chancen bei beruflicher Weiterbildung

Mit dem Bildungskonto unterstützt der Wiener ArbeitnehmerInnen Förderungsfonds (waff) Beschäftigte und Arbeitsuchende. Das Konto ist je nach individueller Voraussetzung mit 300 bis 3.000 Euro gefüllt.

Unterricht in einer Klasse

Studien und Statistiken zeigen: Je besser die Qualifikation, umso geringer ist das Risiko des Jobverlustes. Daher unterstützt die Stadt über den waff die Wienerinnen und Wiener gezielt für bessere berufliche Entwicklungschancen und investiert in ihre Aus- und Weiterbildung.

Damit die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer so einfach wie möglich zu ihrem Weiterbildungsgeld kommen, stellt der waff mit dem Bildungskonto ein zielgerichtetes Förderpaket bereit.

Höhe der Förderung

Die Höhe des persönlichen "Job-Gut-Habens" hängt davon ab, welche Qualifikationen jemand hat, welchen beruflichen Entwicklungswunsch man mitbringt, wie viel man verdient und ob man arbeitsuchend oder beschäftigt ist. Die Förderung kann bis zu 3.000 Euro betragen.

Details zu den Bildungskonto-Angeboten

Spezielle Angebote für Frauen

Berufstätige Frauen - vor allem die, die Teilzeit oder in schlecht bezahlten Jobs arbeiten - bleiben oft bei der Weiterbildung auf der Strecke. Grund sind nicht zuletzt Vereinbarkeitsprobleme zwischen Beruf und Privatleben. Die Konsequenz daraus sind fehlende berufliche Perspektiven mit allen negativen Folgeerscheinungen bis hin zur Altersarmut.

Mit seinem speziellen Programm FRECH - Frauen ergreifen Chancen unterstützt der waff beschäftigte Wienerinnen, neue Wege einzuschlagen, um sich beruflich zu verbessern. Ein Schwerpunkt liegt dabei auf den Erfolgschancen in der digitalen Arbeitswelt.

Verdient eine Frau nicht mehr als 1.800 Euro netto, kann sie mit finanzieller Unterstützung von bis zu 3.700 Euro rechnen. FRECH bietet neben finanzieller Unterstützung für Weiterbildung professionelle Beratung sowie Workshops von Frauen für Frauen und Vorträge mit Expertinnen. Der waff unterstützt außerdem beim Wiedereinstieg nach der Babypause oder Pflegekarenz. Ist eine Aus- oder Weiterbildung notwendig, gibt es auch hier finanzielle Unterstützung.

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