Neues Arbeitsintegrations-Projekt für geflüchtete Menschen beim KWP

Auszubildender in einer Küche einer Konditorei

Österreichweit wurden 2019 in der Gastronomie 44.000 Arbeitskräfte gesucht. Der Fachkräftemangel in dieser Branche ist weiterhin aktuell. Ein Arbeitsintegrations-Projekt für geflüchtete Menschen soll den Fachkräftemangel lindern und bietet zugleich den beteiligten Personen eine gute Ausbildung.

Ein vom Kuratorium Wiener Pensionisten-Wohnhäuser (KWP) entwickelter Ausbildungsplan vermittelt 22 Teilnehmerinnen und Teilnehmern die wichtigsten Lehrlingsausbildungsinhalte in nur einem Jahr. Dadurch werden die Teilnehmerinnen und Teilnehmer auch ohne Lehrabschlussprüfung in kurzer Zeit "jobfit".

Sozialstadtrat Peter Hacker: "Perspektiven eröffnen, Chancen aufzeigen und Arbeitslosigkeit verhindern - dieses Projekt gibt geflüchteten Menschen die Möglichkeit, in der Berufswelt Fuß zu fassen. Integration ist für uns nicht nur ein Schlagwort. Die Stadt schafft gemeinsam mit dem AMS Wien die Rahmenbedingungen, damit geflüchtete Menschen nicht nur rasch die deutsche Sprache lernen, sondern auch finanziell ein eigenständiges Leben führen können."

Ausbildung in der größten Frischküche von Wien

In 30 Hausküchen und 2 Patisserien arbeiten insgesamt 770 KöchInnen, KonditorInnen, ServiceleiterInnen, Küchenhilfen und Lehrlinge. Mit dieser umfassenden Expertise ausgestattet, ist das KWP in der Lage, eine zielführende und wirkungsvolle Ausbildung in der Arbeitsintegration zu gewährleisten.

Die Ausbildung beinhaltet neben Grundlagen des Ernährungs- und Küchenmanagements sowie des Lebensmittel-Umgangs auch Deutschkurse. Nach Abschluss der Ausbildung sind alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer in der Lage, einfache Tätigkeiten in Küche, in Beherbergung, Gastronomie und Betriebsküchen selbstständig zu erledigen. Die Absolventinnen und Absolventen erhalten ein Abschlusszeugnis und haben die Möglichkeit im KWP zu arbeiten.

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