400.000 Euro für Ideen für 5G-Anwendungen

Die Stadt Wien sucht Unternehmen, die 5G-fähige Lösungen anbieten, um das digitale Angebot Wiens für Bürgerinnen und Bürger sowie lokale Unternehmen zu erweitern.

Wiener Rathaus auf einem Tablet

Im Rahmen einer "5G Vienna Use Case Challenge" für Start-ups, Technologie- und Industrieunternehmen werden Konzepte für konkrete Anwendungen der 5G Technologie gesucht. Die Stadt stellt 400.000 Euro für die innovativsten Projektideen zur Verfügung. Die Realisierung der Pilotprojekte erfolgt bereits ab 2019 durch die Stadt Wien in Kooperation mit den 3 Telekommunikationsunternehmen, die 5G-Lizenzen für Wien ersteigert haben (A1, Drei und Magenta Telekom).

Digitalisierungsstadtrat Peter Hanke: "Mobiles Internet gewinnt immer weiter an Bedeutung. Daher ist der Ausbau moderner Übertragungstechnologien und Mobilfunkstandards besonders wichtig, damit alle Wienerinnen und Wiener am digitalen Leben teilhaben können. Gleichzeitig wollen wir aber bereits jetzt dafür sorgen, dass die 5G Technologie konkrete Anwendung findet, damit die Menschen davon direkt profitieren."

Einreichung

Ideen und Konzepte können bis 15. September 2019 eingereicht werden. Im Fokus stehen folgende Themenfelder:

  • Mobilität und öffentlicher Verkehr (z. B. Parkraummanagement in Echtzeit; Mobilitätssteuerung)
  • Öffentliche Plätze, Sicherheit (z. B. Echtzeit-Datenanalysen, Kohlenmonoxid-Melder, Crowdmanagement)
  • Gesundheitswesen (z. B. Telemedizin und –rehabilitation)
  • Bildung (z. B. Virtual Reality; Breitband im Unterricht)

Jetzt bewerben

Die Bekanntgabe der Siegerprojekte wird am 15. Oktober 2019 erfolgen.

Ideenwettbewerb macht fit für die digitale Zukunft

Nach dem erfolgreichen Start des 5G Testbetriebs auf dem Wiener Rathausplatz setzt die Stadt Wien mit dem Ideenwettbewerb den nächsten Schritt, um die Stadt als "Urban Lab" zu positionieren und gemeinsam mit den Wienerinnen und Wienern die Mobilfunktechnologie der Zukunft zu testen.

Den einreichenden Start-ups und Unternehmen stehen die Telekommunikationsunternehmen A1, Drei und Magenta Telekom als mögliche Partner zur Verfügung. Die Infrastruktur für die Umsetzungen wird ebenfalls von den 3 Unternehmen zur Verfügung gestellt.

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