Mindestsicherung-Mietbeihilfe für PensionsbezieherInnen - Antrag

Allgemeine Informationen

Die Mindestsicherung-Mietbeihilfe für PensionsbezieherInnen wird von der Stadt Wien dann gewährt, wenn durch die Höhe der Gesamtmiete ein bestimmtes Mindesteinkommen (Mindeststandard) unterschritten wird.

Voraussetzungen

Bezug einer Erwerbsunfähigkeits- bzw. Alterspension in Höhe des jeweiligen Mindeststandards (anrechenbares Einkommen in Höhe des ASVG-Richtsatzes ist die Pension mit Ausgleichszulage)

Anspruchsberechtigt sind:

  • Lebensmittelpunkt sowie Hauptwohnsitz in Wien und tatsächlicher Aufenthalt in Wien
  • Österreichische Staatsbürgerschaft oder Gleichstellung mit österreichischen StaatsbürgerInnen
    • Österreichischen StaatsbürgerInnen gleichgestellt sind:
      • EU/EWR-BürgerInnen oder Schweizer Staatsangehörige
      • Asylberechtigte bzw. subsidiär Schutzberechtigte
      • Langfristig aufenthaltsberechtigte Drittstaatsangehörige mit einem Aufenthaltstitel "Daueraufenthalt-EU") bzw. Aufenthaltstitel (z. B. "Daueraufenthalt-EG" oder unbefristeter Aufenthaltstitel), der als solcher gilt

Die Mindestsicherung - Mietbeihilfe für PensionsbezieherInnen wird zwölfmal im Jahr ausbezahlt.

Fristen und Termine

Etwaige Ansprüche beginnen erst ab dem auf die Antragstellung folgenden Monat.

Zuständige Stelle

Soziales, Sozial- und Gesundheitsrecht (MA 40)
Stabsstelle Sozialrechtlicher Support - Referat Soziale Leistungen
3., Thomas-Klestil-Platz 8
Fax: +43 1 4000-99-40639
E-Mail: post-mbh@ma40.wien.gv.at

Persönliche Auskünfte: Montag bis Freitag von 8 bis 12 Uhr
Telefonische Auskünfte: +43 1 4000-8040, Montag bis Freitag von 8 bis 18 Uhr

Erforderliche Unterlagen

Dem Antrag sind folgende Unterlagen von allen im gemeinsamen Haushalt lebenden Personen in Kopie beizulegen:

  • Identitätsnachweis (Lichtbildausweis)
  • Personaldokumente (Geburtsurkunde, Staatsbürgerschaftsnachweis bzw. aktueller Aufenthaltstitel oder Anerkennungsbescheid, Heiratsurkunde, rechtskräftiges Scheidungsdekret, Vergleich usw.)
  • Aktuelle Einkommensbelege, aus denen das monatliche Nettoeinkommen ersichtlich ist (z. B. Pensionsbescheid, Alimentations- oder Unterhaltszahlungen, Lohnbestätigung, Bescheide über Beihilfen, sonstige Einkünfte)
  • Mietbelege (Mietvertrag, Nachweis über die Höhe der aktuellen Miete, Mietaufschlüsselung, Mietzins-/Wohnbeihilfebescheid)
  • Nachweise über beantragte Leistungen (z. B. Anträge auf Pension, Wohnbeihilfe der MA 50, Unterhalt, sonstige Anträge, die einen Anspruch auf ein Einkommen begründen)
  • Nachweise über Vermögen (z. B. PKW, Sparguthaben, Guthaben am Konto, Bausparverträge, Lebensversicherungen, Pensionsvorsorge, Haus- und Grundbesitz usw.)

Es müssen alle erforderlichen Unterlagen vorgelegt werden, unerlässliche Angaben gemacht werden und Ansprüche, die geltend gemacht wurden (z. B. Wohnbeihilfe, Unterhalt), bekannt geben, andernfalls wird die Leistung abgelehnt oder eingestellt. Für die Zeit der Ablehnung oder Einstellung gibt es keine Nachzahlung.

Kosten und Zahlung

Keine

Formular

  • Antrag auf Mindestsicherung - Mietbeihilfe für PensionsbezieherInnen: 180 KB PDF
  • Informationen zum Antrag auf Mindestsicherung - Mietbeihilfe für PensionsbezieherInnen: 227 KB PDF

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Zusätzliche Informationen

Vor der Gewährung einer Mindestsicherung-Mietbeihilfe für PensionsbezieherInnen muss ein allfälliger Anspruch auf eine Wohnbeihilfe der MA 50 geprüft werden. Die Mietbeihilfe kann auch zusätzlich zu einer Mietzinsbeihilfe oder einer Wohnbeihilfe bezogen werden.

Über den Antrag wird mit Bescheid entschieden. Dieser wird an die Adresse der oder des Zustellbevollmächtigten zugestellt.

Besteht Anspruch auf Mietbeihilfe wird der zuerkannte Betrag auf das angegebene Konto überwiesen bzw. an der Meldeadresse ausgezahlt. Der Mobilpass wird allen volljährigen Mitgliedern der Bedarfsgemeinschaft zugestellt. Anspruch auf Mietbeihilfe besteht ab dem auf die Antragstellung folgenden Monat.

Rechtliche Grundlagen:

Homepage: Soziales, Sozial- und Gesundheitsrecht

Verantwortlich für diese Seite:
Soziales, Sozial- und Gesundheitsrecht (Magistratsabteilung 40)
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