Rettungseinsatz - Verrechnung der Gebühren

Allgemeine Informationen

Wenn ein Einsatzfahrzeug der Wiener Berufsrettung gerufen wird, entstehen Kosten. Die Einsatzgebühr muss von jener Person bezahlt werden, für die das Fahrzeug gerufen wurde, unabhängig davon, wer es gerufen hat und ob eine Betreuung vor Ort oder der Transport in ein Krankenhaus erfolgt.

Bei einem bestehenden Versicherungsanspruch werden die entstandenen Gebühren beim zuständigen Sozialversicherungsträger eingereicht. Die Entscheidung über die Gebührenübernahme trifft die Krankenkasse.

Voraussetzungen

  • Vorangegangener Rettungseinsatz
  • Kein bestehender Sozialversicherungsanspruch
  • Ablehnung der Gebührenübernahme durch die Sozialversicherung
  • Aufforderung zur Zahlung

Fristen und Termine

Die Zahlungsfrist steht in der Zahlungsaufforderung.

Zuständige Stelle

Wiener Berufsrettung (MA 70)
Referat Einnahmen
3., Radetzkystraße 1
Telefon: +43 1 71119-0
Fax: +43 1 71119-70119
E-Mail: post@ma70.wien.gv.at

Für Fragen zur Gebührenvorschreibung stehen die ReferentInnen jederzeit zur Verfügung.

Die Referatseinteilung richtet sich nach dem Familiennamen:

Erforderliche Unterlagen

Keine

Kosten und Zahlung

Die Gebühr für einen Rettungseinsatz ist ein Pauschalbetrag, der vom Gemeinderat jährlich neu festgelegt wird.

Rechnungen und Zahlungen
Ansprechpartnerin in Zahlungsfragen ist die MA 6 - Buchhaltungsabteilung 4.

Zusätzliche Informationen

Die Gebühren werden verrechnet, wenn

  • zum Zeitpunkt des Rettungseinsatzes kein Versicherungsanspruch besteht,
  • der Berufsrettung Wien die Versicherungsdaten nicht bekannt sind oder
  • die Übernahme der Einsatzgebühren vom Sozialversicherungsträger abgelehnt wird. Gründe:
    • Diagnose "Alkohol"
    • Keine medizinische Notwendigkeit für den Rettungseinsatz (Belassung)
    • Todesfeststellung

Rechtliche Grundlage: Wiener Rettungs- und Krankentransportgesetz (WRKG)

Homepage: Wiener Berufsrettung

Verantwortlich für diese Seite:
Berufsrettung Wien (Magistratsabteilung 70)
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