Aufenthalts- und Daueraufenthaltskarte für Angehörige von Personen mit EWR- oder Schweizer Staatsangehörigkeit

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Aufgrund der Maßnahmen gegen die Ausbreitung des Coronavirus (COVID-19) ist eine persönliche Vorsprache bei der MA 35 derzeit nur mit Termin möglich.

Die Möglichkeit zur Terminreservierung und weitere Informationen finden Sie unter: Einwanderung – Sonderregelungen aufgrund des Coronavirus

Achtung: Ab 3. August 2020 eröffnet die 2. Außenstelle für EWR- und Schweizer Bürgerinnen und Bürger:

Wenn Sie in den Bezirken 3, 4, 5, 6, 7, 8, 10, 11, 12, 13, 14 oder 23 wohnen, ist für Sie das
MA 35-Referat 5.0 EWR in 12., Arndtstraße 67, Stiege 1, 1. Stock zuständig.

Wenn Sie in den Bezirken 1, 2, 9, 15, 16, 17, 18, 19, 20, 21 oder 22 wohnen, ist für Sie das
MA 35-Referat 5.1 EWR in 2., Karmelitergasse 9, 1. Stock zuständig.

Termine, die bereits für Juli 2020 gebucht wurden, finden weiterhin im Referat 5.0 EWR
in 12., Arndtstraße 67, Stiege 1, 1. Stock statt.

Allgemeine Informationen

Die Aufenthaltskarte bzw. die Daueraufenthaltskarte dokumentiert das Niederlassungsrecht für Angehörige von Personen mit EWR- oder Schweizer Staatsangehörigkeit, die aus einem Drittstaat kommen.

Datenschutz

Informationen zum Datenschutz und zu Ihren Rechten als betroffene Person finden Sie unter: Datenschutzrechtliche Information

Voraussetzungen

Folgende Drittstaatsangehörige, die Angehörige von Personen mit EWR- oder Schweizer Staatsangehörigkeit sind, können diese Karte beantragen:

  • Ehegattinnen und Ehegatten
  • Eingetragene Partnerinnen und Partner
  • Verwandte der Personen mit EWR- oder Schweizer Staatsangehörigkeit bzw. ihrer Ehegattinnen und Ehegatten oder eingetragenen Partnerinnen und eingetragenen Partner in gerader absteigender Linie, bis zur Vollendung des 21. Lebensjahres, oder darüber hinaus, sofern ihnen von diesen tatsächlich Unterhalt gewährt wird
  • Verwandte der Personen mit EWR- oder Schweizer Staatsangehörigkeit bzw. ihrer Ehegattinnen und Ehegatten oder eingetragenen Partnerinnen und eingetragenen Partner in gerader aufsteigender Linie, sofern ihnen tatsächlich Unterhalt gewährt wird

Fristen und Termine

Die Aufenthaltskarte muss spätestens 4 Monate ab Einreise, Heirat oder Geburt beantragt werden. Sie hat eine fünfjährige Gültigkeitsdauer und gilt als Identitätsdokument. Wenn alle Voraussetzungen für fünf Jahre während Ihres rechtmäßigen und ununterbrochenen Aufenthalts in Österreich vorliegen, kann anschließend die Daueraufenthaltskarte beantragt werden. Die Daueraufenthaltskarte ist vor Ablauf der Aufenthaltskarte zu beantragen.

Zuständige Stelle

Einwanderungsbehörde (MA 35)
Fachbereich Einwanderung Referat 5.0 - Außenstelle EWR

KundInnenverkehr: Montag, Dienstag, Donnerstag, Freitag von 8 bis 12 Uhr, Donnerstag zusätzlich von 15.30 bis 17.30 Uhr
An gesetzlichen Feiertagen geschlossen; am Karfreitag, am 24.12. und am 31.12. von 8 bis 11 Uhr geöffnet
Amtsstunden: Montag bis Freitag von 7.30 bis 15.30 Uhr, Donnerstag zusätzlich von 15.30 bis 17.30 Uhr
An gesetzlichen Feiertagen geschlossen; am Karfreitag, am 24.12. und am 31.12. von 7.30 bis 12 Uhr geöffnet
Wichtiger Hinweis: Besonders am Donnerstag kann es zu längeren Wartezeiten kommen.

Erforderliche Unterlagen

  • Gültiger Personalausweis oder Reisepass
  • Aktuelles biometrisches Passfoto (nicht älter als 6 Monate)
  • Heiratsurkunde oder Partnerschaftsurkunde
  • Für Kinder, Enkelkinder, Adoptiv- und Stiefkinder unter 21 Jahren:
    • Nachweis des Verwandtschaftsverhältnisses (z. B. Geburtsurkunde)
  • Für Kinder, Enkelkinder, Adoptiv- und Stiefkinder ab dem vollendeten 21. Lebensjahr:
    • Nachweis des Verwandtschaftsverhältnisses
    • Nachweis über die tatsächliche Unterhaltsgewährung
  • Für Eltern, Schwiegereltern, Adoptiv- und Stiefeltern oder Großeltern:
    • Nachweis des Verwandtschaftsverhältnisses
    • Nachweis über die tatsächliche Unterhaltsgewährung
  • Anmeldebescheinigung oder Bescheinigung des Daueraufenthalts der oder des Zusammenführenden mit EWR- oder Schweizer Staatsangehörigkeit oder
  • Nachweis der Verwirklichung des Freizügigkeitssachverhalts durch die oder den Zusammenführenden

In manchen Fällen kann es notwendig sein, dass weitere Dokumente vorgelegt werden müssen.

Legen Sie bitte die Originaldokumente und Kopien davon vor.

Folgende Dokumente benötigen gegebenenfalls eine diplomatische Beglaubigung oder eine Apostille:

  • Geburtsurkunde
  • Heiratsurkunde
  • Partnerschaftsurkunde
  • Scheidungsurkunde
  • Urkunde über die Auflösung der eingetragenen Partnerschaft
  • Sterbeurkunde

Fremdsprachige Dokumente müssen von einer oder einem gerichtlich beeideten Sachverständigen beziehungsweise von einer Gerichtsdolmetscherin oder einem Gerichtsdolmetscher übersetzt werden. Die Übersetzungen benötigen auch eine Beglaubigung.

Kosten und Zahlung

  • Pauschalgebühr: 76 Euro
  • Zusätzlich für ausländische Personenstandsurkunden je nach Art des Dokuments: 7,20 Euro oder 14,30 Euro

Sie bekommen die Aufenthaltsbescheinigung erst, wenn Sie alle Gebühren bezahlt haben. Die Gebühren können in bar, mit Bankomatkarte oder mit Kreditkarte bezahlt werden.

Die Verrechnung erfolgt über die Abteilung Rechnungs- und Abgabenwesen - Buchhaltungsabteilung 40.

Formular

Zusätzliche Informationen

Muttersprachliche Informationen:

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