Aufenthaltsbewilligung "Unternehmensintern transferierte Arbeitnehmer ("ICT")"

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Allgemeine Informationen

Unternehmensintern transferierte Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer aus Drittstaaten können eine Aufenthaltsbewilligung "Unternehmensintern transferierte Arbeitnehmer ("ICT")" erhalten, wenn sie sich länger als sechs Monate in Österreich aufhalten wollen.

Datenschutz

Informationen zum Datenschutz und zu Ihren Rechten als betroffene Person finden Sie unter: Datenschutzrechtliche Information

Voraussetzungen

Folgende Personengruppen können eine Aufenthaltsbewilligung "ICT" erhalten, wenn sie für eine internationale Dienstgeberin bzw. für einen internationalen Dienstgeber arbeiten:

  • Führungskräfte
  • Spezialisten
  • Trainees

Fristen und Termine

Die Verlängerung der Aufenthaltsbewilligung muss beantragt werden, bevor die gültige Aufenthaltsbewilligung abläuft.

Zuständige Stelle

Wenn Sie kürzer als sechs Monate in Österreich bleiben wollen, wenden Sie sich bitte an die österreichische Berufsvertretungsbehörde in Ihrem Herkunftsland.

Wenn Sie länger als sechs Monate in Österreich bleiben wollen, wenden Sie sich bitte an die Einwanderungsbehörde. In Wien ist das die MA 35.

Erstanträge und Verlängerungsanträge: Fachbereich Einwanderung Referat 1.3 - Erstantragszentrum

KundInnenverkehr: Montag, Dienstag, Donnerstag, Freitag von 8 bis 12 Uhr, Donnerstag zusätzlich von 15.30 bis 17.30 Uhr
An gesetzlichen Feiertagen geschlossen; am Karfreitag, am 24.12. und am 31.12. von 8 bis 11 Uhr geöffnet
Amtsstunden: Montag bis Freitag von 7.30 bis 15.30 Uhr, Donnerstag zusätzlich von 15.30 bis 17.30 Uhr
An gesetzlichen Feiertagen geschlossen; am Karfreitag, am 24.12. und am 31.12. von 7.30 bis 12 Uhr geöffnet
Wichtiger Hinweis: Besonders am Donnerstag kann es zu längeren Wartezeiten kommen.

Erforderliche Unterlagen

  • Antrag auf Erteilung einer Aufenthaltsbewilligung in deutscher Sprache
  • Gültiges Reisedokument (z. B. Reisepass)
  • Aktuelles biometrisches Passfoto: Das Foto darf bei Erteilung des Aufenthaltstitels nicht älter als sechs Monate sein.
  • Geburtsurkunde oder eine entsprechende andere Urkunde
  • Wenn vorhanden:
    • Heiratsurkunde
    • Partnerschaftsurkunde
    • Scheidungsurkunde
    • Urkunde über die Auflösung der eingetragenen Partnerschaft
    • Urkunde über eine Adoption
    • Nachweis oder Urkunde über die Verwandtschaftsverhältnisse
  • Nachweis über die Höhe der Miete bzw. der Betriebskosten der Unterkunft
  • Nachweis einer Krankenversicherung, die in Österreich leistungspflichtig ist und jedes Risiko deckt: Überblick über mögliche Krankenversicherungen: 839 KB PDF
  • Nachweis, wie der Lebensunterhalt in Österreich gesichert ist (z. B.: Lohnzettel, Lohnbestätigungen, Dienstverträge)
  • Aktuelle Selbstauskunft aus der Evidenz eines Gläubigerschutzverbandes (z. B. Kreditschutzverband - KSV 1870 Information GmbH)
  • Bei Erstanträgen:
    • Auszug aus dem Strafregister aus dem Herkunftsland (Der Auszug darf nicht älter als drei Monate sein.)
    • Arbeitsvertrag und erforderlichenfalls Abordnungsschreiben des Arbeitgebers inklusive Erklärung, dass die bzw. der Drittstaatsangehörige nach Beendigung des unternehmensinternen Transfers in eine Niederlassung zurückkehren kann, die dem gleichen Unternehmen oder der gleichen Unternehmensgruppe angehört und in einem Drittstaat ansässig ist
    • Nachweis über ausreichende Vorbeschäftigungszeiten im Unternehmen oder der Unternehmensgruppe gemäß § 18a Absatz 1 Ziffer 1 Ausländerbeschäftigungsgesetz (AuslBG)
    • Für Trainees: Traineevertrag sowie der Nachweis eines Hochschulabschlusses
    • Für Spezialisten: der Nachweis der erforderlichen beruflichen Qualifikation und Erfahrung durch Nachweis des Abschlusses einer Hochschule, Fachhochschule oder sonstiger fachlich besonders anerkannten Ausbildung sowie Dienstzeugnis und Arbeitsbestätigung
    • Für Führungskräfte: der Nachweis der Leitungsfunktion durch den Arbeitsvertrag
    • Gegebenenfalls: Nachweis über die Zulassung zu einem in Österreich reglementierten Beruf
    • Firmenbuchauszug, der darlegt, dass die Arbeitgeberin bzw. der Arbeitgeber oder die aufnehmende Niederlassung eine echte Geschäftstätigkeit ausübt und sich nicht in Insolvenz befindet

In manchen Fällen kann es notwendig sein, dass weitere Dokumente vorgelegt werden müssen.

Legen Sie bitte die Originaldokumente und Kopien davon vor.

Folgende Dokumente benötigen eine diplomatische Beglaubigung oder eine Apostille:

  • Geburtsurkunde
  • Heiratsurkunde
  • Partnerschaftsurkunde
  • Scheidungsurkunde
  • Urkunde über die Auflösung der eingetragenen Partnerschaft
  • Sterbeurkunde
  • Führungszeugnis

Fremdsprachige Dokumente müssen von einer Gerichtsdolmetscherin oder einem Gerichtsdolmetscher übersetzt werden. Die Übersetzungen benötigen auch eine Beglaubigung.

Kosten und Zahlung

  • Pauschalgebühr: 160 Euro
  • Zusätzlich für ausländische Personenstandsurkunden je nach Art des Dokuments: 3,90 Euro, 7,20 Euro oder 14,30 Euro

Sie bekommen die Aufenthaltsbewilligung erst, wenn Sie alle Gebühren bezahlt haben. Die Gebühren können in bar, mit Bankomatkarte oder mit Kreditkarte bezahlt werden.

Rechnungen und Zahlungen
Ansprechpartnerin in Zahlungsfragen ist die MA 6 - Buchhaltungsabteilung 40.

Formular

Zusätzliche Informationen

  • Der Antrag muss persönlich durch den unternehmensintern transferierte Arbeitnehmer im Ausland gestellt werden.
  • Der Antrag kann aber auch von der Inhaberin oder dem Inhaber der aufnehmenden Niederlassung im Inland eingebracht werden.
  • Das Verfahren ist auch im Ausland abzuwarten.
  • Familiennachzug ist möglich.
  • Die Erteilung dieser Bewilligung ist quotenfrei.
  • Die Integrationsvereinbarung muss nicht erfüllt werden.
  • Führungskräfte und Spezialisten dürfen sich maximal drei Jahre, Trainees maximal ein Jahr im Gebiet der Mitgliedsstaaten aufhalten. Nach Ablauf der zulässigen Gesamtaufenthaltsdauer ist eine Ausreise in einen Drittsaat erforderlich, es sei denn, der oder dem Drittstaatsangehörigen wurde ein anderer Aufenthaltstitel nach dem Niederlassungs- und Aufenthaltsgesetz erteilt. Ein neuerlicher Antrag nach Ausreise in einen Drittstaat ist erst nach Ablauf von vier Monaten zulässig.
  • Ist die Gültigkeit des Reisepasses kürzer als die mögliche Bewilligungsdauer, erhalten Sie die Aufenthaltsbewilligung nur auf Dauer der Reisepassgültigkeit.
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Anliegenmanagement (Magistratsabteilung 35)
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