Aufenthaltsbewilligung "Familiengemeinschaft"

Aktuelle Informationen zur Beantragung und Ausstellung einer Notvignette gemäß § 24 NAG finden Sie unter "Notvignette/Notfallvisum".

Ab sofort sind alle Anträge persönlich zu stellen. Dies ist aufgrund von COVID-19 nur mit Termin möglich.

Die Möglichkeit zur Online-Terminreservierung und weitere Informationen finden Sie unten beim Punkt "Zuständige Stelle".

Nachreichungen von Unterlagen bitte ausnahmslos per Post oder E-Mail (siehe beim Punkt "Zuständige Stelle")

Für Informationen zu Ihrem Verfahren wenden Sie sich bitte an die Telefonnummer +43 1 4000-3535 oder per E-Mail an anliegen@ma35.wien.gv.at.

Eine Aufenthaltsbewilligung "Familiengemeinschaft" können nahe Familienangehörige von Personen, die bestimmte Arten einer Aufenthaltsbewilligung haben, erhalten.

Sie müssen die Aufenthaltsbewilligung persönlich bei der zuständigen Stelle beantragen. Dazu brauchen Sie die erforderlichen Unterlagen und die ausgefüllten Formulare:

Allgemeine Informationen

Eine Aufenthaltsbewilligung "Familiengemeinschaft" können nahe Familienangehörige von Personen, die bestimmte Arten einer Aufenthaltsbewilligung haben, erhalten.

Datenschutz

Informationen zum Datenschutz und zu Ihren Rechten als betroffene Person finden Sie unter: Datenschutzrechtliche Information

Voraussetzungen

  • Der Antragsteller oder die Antragstellerin ist mit der zusammenführenden Person wie folgt verwandt:
    • Ehepartnerinnen und Ehepartner oder eingetragene Partnerinnen und Partner
      Bei Ehepaaren oder bei einer eingetragenen Partnerschaft müssen beide Personen bei der Antragstellung das 21. Lebensjahr vollendet haben.
    • Minderjährige unverheiratete Kinder (auch Adoptiv- oder Stiefkinder) müssen ledig und jünger als 18 Jahre sein.
  • Die zusammenführende Person hat eine der folgenden Aufenthaltsbewilligungen erhalten:

Fristen und Termine

Die Aufenthaltsbewilligung "Familiengemeinschaft" wird für eine Gültigkeitsdauer von 12 Monaten erteilt.

Ist die Gültigkeit des Reisepasses kürzer als die mögliche Bewilligungsdauer, erhalten Sie die Aufenthaltsbewilligung nur auf Dauer der Reisepassgültigkeit.

Die Verlängerung der Aufenthaltsbewilligung muss beantragt werden, bevor die gültige Aufenthaltsbewilligung abläuft. Das heißt, die Frist zur Beantragung der Verlängerung endet am letzten Tag der Gültigkeit des aktuellen Aufenthaltstitels. Ein Antrag auf Verlängerung kann frühestens 3 Monate vor Ablauf der aktuellen Aufenthaltsbewilligung gestellt werden.

Zuständige Stelle

Erstanträge bei geplanter Aufenthaltsdauer von weniger als 6 Monaten

Wenn Sie kürzer als 6 Monate in Österreich bleiben wollen, wenden Sie sich bitte an die österreichische Berufsvertretungsbehörde in Ihrem Herkunftsland, um den genauen Ablauf zu klären.

Erstanträge bei geplanter Aufenthaltsdauer von länger als 6 Monaten

Wenn Sie länger als 6 Monate in Österreich bleiben wollen, müssen Sie den Erstantrag persönlich bei der österreichischen Berufsvertretungsbehörde in Ihrem Herkunftsland bzw. im Land Ihres gewöhnlichen Aufenthalts stellen.

Nur wenn Sie zur visumfreien Einreise berechtigt sind, können Sie den Erstantrag auch während Ihres zulässigen visumfreien Aufenthalts in Österreich persönlich bei der Einwanderungsbehörde stellen:

Erstanträge für Familiengemeinschaft "ICT", "Mobile ICT", "Mobile Forscherinnen und Forscher", "Sonderfälle unselbständiger Erwerbstätigkeit" (mit Ausnahme von Au-Pair-Kräften): Fachbereich Einwanderung Business Immigration Office

Vor der Antragstellung müssen Sie einen Termin vereinbaren:
Zur Online-Terminvereinbarung im Business Immigration Office

Erstanträge für Familiengemeinschaft "Studierender": Fachbereich Einwanderung Referat 1.2 - Erstantragszentrum

Vor der Antragstellung müssen Sie einen Termin vereinbaren:
Zur Online-Terminvereinbarung im Referat 1.2

Bitte beachten Sie: Wenn der Aufenthaltstitel nicht innerhalb des zulässigen visumfreien Aufenthalts ausgestellt werden kann, müssen Sie ausreisen und das Ende des Verfahrens im Ausland abwarten.

Anträge für Minderjährige müssen durch deren gesetzliche Vertreterin oder deren gesetzlichen Vertreter persönlich gestellt werden. Ab dem 14. Lebensjahr darf das Dokument nur persönlich ausgefolgt bzw. zugestellt werden.

Für neugeborene Kinder kann der Antrag binnen 6 Monaten nach der Geburt im Inland beantragt werden, wenn sich der zusammenführende Elternteil rechtmäßig in Österreich aufhält und ihm die Pflege und Erziehung zukommt.

Bei Antragstellung auf Erteilung eines Aufenthaltstitels müssen von allen Personen, die das 6. Lebensjahr vollendet haben, Fingerabdrücke abgenommen werden.

Verlängerungsanträge

Verlängerungsanträge für Familiengemeinschaft "ICT", "Mobile ICT", "Mobile Forscherinnen und Forscher" stellen Sie bitte persönlich im: Fachbereich Einwanderung Business Immigration Office

Vor der Antragstellung müssen Sie einen Termin vereinbaren:
Zur Online-Terminvereinbarung im Business Immigration Office

Verlängerungsanträge für Familiengemeinschaft "Sonderfälle unselbständiger Erwerbstätigkeit" (mit Ausnahme von Au-Pair-Kräften) und "Studierende" stellen Sie bitte rechtzeitig vor Ablauf Ihres Aufenthaltstitels persönlich bei der für Ihren Wohnbezirk zuständigen Außenstelle.

Vor der Antragstellung müssen Sie einen Termin vereinbaren:

Nachreichen von Unterlagen und Auskünfte

Nachzureichende Unterlagen schicken Sie bitte ausnahmslos per Post oder E-Mail an das für Sie zuständige Referat.

Für Informationen zu Ihrem Verfahren wenden Sie sich bitte an die Telefonnummer +43 1-4000-3535 oder per E-Mail an anliegen@ma35.wien.gv.at.

Erforderliche Unterlagen

  • Antrag auf Erteilung einer Aufenthaltsbewilligung in deutscher Sprache
  • Gültiges Reisedokument (z. B. Reisepass)
  • Nur bei Erstanträgen: Vollständige Kopie des gesamten Reisepasses
  • Aktuelles biometrisches Passfoto: Das Foto darf bei Erteilung des Aufenthaltstitels nicht älter als 6 Monate sein.
  • Nur bei Erstanträgen: Geburtsurkunde oder eine entsprechende andere Urkunde
  • Nachweis des Rechtsanspruchs auf eine ortsübliche Unterkunft (z. B. Mietvertrag, Eigentumsnachweis oder Wohnrechtsvereinbarung)
  • Nachweis über die Höhe der Miete bzw. der Betriebskosten der Unterkunft
  • Nachweis einer Krankenversicherung, die in Österreich leistungspflichtig ist und jedes Risiko deckt, z. B. Pflichtversicherung nach dem ASVG oder private Krankenversicherung - Überblick über mögliche Krankenversicherungen: 300 KB PDF
  • Nachweis, wie der Lebensunterhalt in Österreich gesichert ist (z. B. Lohnzettel, Lohnbestätigungen, Dienstverträge, Bestätigungen über Pensionsleistungen; Sparguthaben - Bei Sparguthaben kann ein Nachweis über die Herkunft der Geldmittel verlangt werden.)
  • Nachweis über regelmäßige Aufwendungen wie Miete, Alimente, Kreditbelastungen
  • Nur bei Verlängerungsanträgen: Aktuelle Selbstauskunft aus der Evidenz eines Gläubigerschutzverbandes (z. B. Kreditschutzverband - KSV 1870 Information GmbH)
  • Nur bei Erstanträgen: Auszug aus dem Strafregister aus dem Herkunftsland. Der Auszug darf nicht älter als 3 Monate sein.
  • Nachweis über das Verwandtschaftsverhältnis:
    • Heiratsurkunde
    • Partnerschaftsurkunde
    • Urkunde über eine Adoption
    • Anderer Nachweis oder Urkunde über die Verwandtschaftsverhältnisse
  • Gültige Aufenthaltsbewilligung der zusammenführenden Person (Aufenthaltsbewilligung "ICT", "Mobile ICT", "Mobile Forscherinnen und Forscher", "Sonderfälle unselbständiger Erwerbstätigkeit" (mit Ausnahme von Au-Pair-Kräften) und "Student" oder gleichzeitige Antragstellung mit der zusammenführenden Person

In manchen Fällen kann es notwendig sein, dass weitere Dokumente vorgelegt werden müssen.

Legen Sie bitte die Originaldokumente und Kopien davon vor.

Folgende Dokumente benötigen eine diplomatische Beglaubigung oder eine Apostille:

  • Geburtsurkunde
  • Heiratsurkunde
  • Partnerschaftsurkunde
  • Scheidungsurkunde
  • Urkunde über die Auflösung der eingetragenen Partnerschaft
  • Sterbeurkunde
  • Führungszeugnis

Fremdsprachige Dokumente müssen von einer oder einem gerichtlich beeideten Sachverständigen bzw. von einer Gerichtsdolmetscherin oder einem Gerichtsdolmetscher übersetzt werden. Die Übersetzungen benötigen auch eine Beglaubigung.

Nachzureichende Unterlagen schicken Sie bitte ausnahmslos per Post oder E-Mail an das für Sie zuständige Referat.

Kosten und Zahlung

  • Pauschalgebühr:
    • 145 Euro für Personen unter 6 Jahren
    • 160 Euro für Personen ab 6 Jahren
  • Zusätzlich für ausländische Personenstandsurkunden je nach Art des Dokuments: 7,20 Euro oder 14,30 Euro

Sie bekommen die Aufenthaltsbewilligung erst, wenn Sie alle Gebühren bezahlt haben.

Die Gebühren können in bar, mit Bankomatkarte oder mit Kreditkarte bezahlt werden.

Die Verrechnung erfolgt über die Abteilung Rechnungs- und Abgabenwesen - Buchhaltungsabteilung 40.

Formular

Zusätzliche Informationen

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