Aufenthaltsbewilligung Familiengemeinschaft

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Allgemeine Informationen

Eine Aufenthaltsbewilligung "Familiengemeinschaft" können Ehepartnerinnen und Ehepartner oder eingetragene Partnerinnen und Partner oder minderjährige unverheiratete Kindern von Personen mit den Aufenthaltsbewilligungen "ICT", "Mobile ICT", "Mobile Forscherinnen und Forscher", "Künstler", "Sonderfälle unselbständiger Erwerbstätigkeit" (mit Ausnahme von Au-Pair-Kräften) und "Studierender" erhalten.

Datenschutz

Informationen zum Datenschutz und zu Ihren Rechten als betroffene Person finden Sie unter: Datenschutzrechtliche Information

Voraussetzungen

Bei Ehepaaren bzw. bei einer eingetragenen Partnerschaft müssen beide Personen bei der Antragstellung das 21. Lebensjahr vollendet haben.

Kinder (auch Adoptiv- oder Stiefkinder) müssen ledig und jünger als 18 Jahre sein.

Fristen und Termine

Die Verlängerung der Aufenthaltsbewilligung muss beantragt werden, bevor die gültige Aufenthaltsbewilligung abläuft.

Zuständige Stelle

Erstanträge für Familiengemeinschaft "ICT", "Mobile ICT", "Mobile Forscherinnen und Forscher", "Künstler", "Sonderfälle unselbständiger Erwerbstätigkeit" (mit Ausnahme von Au-Pair-Kräften): Fachbereich Einwanderung Referat 1.3 - Erstantragszentrum

Erstanträge für Familiengemeinschaft "Studierender": Fachbereich Einwanderung Referat 1.2 - Erstantragszentrum

Verlängerungsanträge für Familiengemeinschaft "ICT", "Mobile ICT", "Künstler", "Sonderfälle unselbständiger Erwerbstätigkeit" (mit Ausnahme von Au-Pair-Kräften) und "Studierender": Fachbereich Einwanderung - Außenstellen in den Bezirken

KundInnenverkehr: Montag, Dienstag, Donnerstag, Freitag von 8 bis 12 Uhr, Donnerstag zusätzlich von 15.30 bis 17.30 Uhr
An gesetzlichen Feiertagen geschlossen; am Karfreitag, am 24.12. und am 31.12. von 8 bis 11 Uhr geöffnet
Amtsstunden: Montag bis Freitag von 7.30 bis 15.30 Uhr, Donnerstag zusätzlich von 15.30 bis 17.30 Uhr
An gesetzlichen Feiertagen geschlossen; am Karfreitag, am 24.12. und am 31.12. von 7.30 bis 12 Uhr geöffnet
Wichtiger Hinweis: Besonders am Donnerstag kann es zu längeren Wartezeiten kommen.

Erforderliche Unterlagen

  • Antrag auf Erteilung einer Aufenthaltsbewilligung in deutscher Sprache
  • Gültiges Reisedokument (z. B. Reisepass)
  • Aktuelles biometrisches Passfoto: Das Foto darf bei Erteilung des Aufenthaltstitels nicht älter als sechs Monate sein.
  • Geburtsurkunde oder eine entsprechende andere Urkunde
  • Wenn vorhanden:
    • Heiratsurkunde
    • Partnerschaftsurkunde
    • Scheidungsurkunde
    • Urkunde über die Auflösung der eingetragenen Partnerschaft
    • Urkunde über eine Adoption
    • Nachweis oder Urkunde über die Verwandtschaftsverhältnisse
  • Nachweis des Rechtsanspruchs auf eine ortsübliche Unterkunft (z. B. Mietvertrag oder Eigentumsnachweis)
  • Nachweis, wie der Lebensunterhalt in Österreich gesichert ist (z. B. Lohnzettel, Lohnbestätigungen, Dienstverträge, Bestätigungen über Pensionsleistungen)
  • Nachweis über die Herkunft der Geldmittel
  • Nachweis über die Höhe der Miete bzw. der Betriebskosten der Unterkunft
  • Nachweis einer Krankenversicherung, die in Österreich leistungspflichtig ist und jedes Risiko deckt: Überblick über mögliche Krankenversicherungen: 68 KB PDF
  • Aktuelle Selbstauskunft aus der Evidenz eines Gläubigerschutzverbandes (z. B. Kreditschutzverband - KSV 1870 Information GmbH)
  • Erwerbstätigkeit des Zusammenführenden:
    • Gewerberechtliche Bewilligung
    • Geschäftsführergehalt bzw. Entnahmen (Bestätigung der Steuerberaterin oder des Steuerberaters)
    • Einkommenssteuerbescheid (wenn vorhanden)
    • Gewinn-/Verlustrechnung (Bestätigung der Steuerberaterin oder des Steuerberaters) (wenn vorhanden)
    • Einnahmen-/Ausgabenrechnung (Bestätigung der Steuerberaterin oder des Steuerberaters)
  • Bei Erstanträgen:
    • Auszug aus dem Strafregister aus dem Herkunftsland (Der Auszug darf nicht älter als drei Monate sein.)

In manchen Fällen kann es notwendig sein, dass weitere Dokumente vorgelegt werden müssen.

Legen Sie bitte die Originaldokumente und Kopien davon vor.

Folgende Dokumente benötigen eine diplomatische Beglaubigung oder eine Apostille:

  • Geburtsurkunde
  • Heiratsurkunde
  • Partnerschaftsurkunde
  • Scheidungsurkunde
  • Urkunde über die Auflösung der eingetragenen Partnerschaft
  • Sterbeurkunde
  • Führungszeugnis

Fremdsprachige Dokumente müssen von einer Gerichtsdolmetscherin oder einem Gerichtsdolmetscher übersetzt werden. Die Übersetzungen benötigen auch eine Beglaubigung.

Kosten und Zahlung

  • Pauschalgebühr: 160 Euro
  • Zusätzlich für ausländische Personenstandsurkunden je nach Art des Dokuments: 3,90 Euro, 7,20 Euro oder 14,30 Euro

Sie bekommen die Aufenthaltsbewilligung erst, wenn Sie alle Gebühren bezahlt haben. Die Gebühren können in bar, mit Bankomatkarte oder mit Kreditkarte bezahlt werden.

Rechnungen und Zahlungen
Ansprechpartnerin in Zahlungsfragen ist die MA 6 - Buchhaltungsabteilung 40.

Formular

Zusätzliche Informationen

  • Der Antrag muss persönlich gestellt werden.
  • Die erste Erteilung dieser Bewilligung ist quotenfrei.
  • Die Integrationsvereinbarung muss nicht erfüllt werden.
  • Familienangehörigen von Personen mit den Aufenthaltsbewilligungen "Betriebsentsandter", "Schüler", "Selbständiger", "Sozialdienstleistender" und Au-Pair-Kraft mit einer Aufenthaltsbewilligungen "Sonderfälle unselbständiger Erwerbstätigkeit" können keine Aufenthaltsbewilligungen erhalten.
  • Familienangehörige mit einer Aufenthaltsbewilligung "ICT" oder "Mobile ICT" können gleichtzeitig auch einen Antrag auf Zugang zum Arbeitsmarkt (unselbständige Erwerbstätigkeit) stellen.
  • Ist die Gültigkeit des Reisepasses kürzer als die mögliche Bewilligungsdauer, erhalten Sie die Aufenthaltsbewilligung nur auf Dauer der Reisepassgültigkeit.

Homepage: Einwanderung

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