Wärmepumpe - Förderungsantrag

Allgemeine Informationen

Wärmepumpen können zur Lösung der Energie- und Umweltproblematik betragen. Je höher die Effizienz einer Wärmepumpenanlage ist, desto weniger Strom wird für ihren Betrieb und die Gewinnung der gewünschten Wärme benötigt. Dabei kommt die von der Wärmepumpe gewonnene Umgebungswärme aus regionalen, erneuerbaren Ressourcen und verursacht keine Treibhausgasemissionen vor Ort.

Förderungsgegenstand:

  • Neu errichtete Wärmepumpenanlagen im Neubau
  • Neu errichtete Wärmepumpenanlagen im Gebäudebestand bei Ein-, Zweifamilien-, Kleingarten(wohn)häusern oder großvolumigen Wohngebäuden

Förderungsfähig sind:

  • Wasser/Wasser-Wärmepumpen für Raumheizung und Warmwasserbereitung
  • Sole/Wasser-Wärmepumpen für Raumheizung und Warmwasserbereitung mittels z. B. Tiefsonde(n), Horizontal-Kollektor
  • Luft/Wasser-Wärmepumpen für Raumheizung und Warmwasserbereitung

Der Nutzflächenflächenanteil (beheizt) an gewerblich genutzten Flächen wird bei der Berechnung der Förderhöhe abgezogen.

Förderrichtlinie Wärmepumpen: 913 KB PDF

Voraussetzungen

Antragsberechtigt sind natürliche und juristische Personen, die Investitionen in Wärmepumpenanlagen im Wohnbau in Wien tätigen. Das sind im Grundbuch eingetragene Eigentümerinnen oder Eigentümer, Inhaberinnen oder Inhaber von Baurechten bzw. Pächterinnen oder Pächter und Unterpächterinnen oder Unterpächter (Eigenheim, Kleingarten(wohn)haus).

Die technischen Voraussetzungen können der Förderungsrichtlinie entnommen werden.

Fristen und Termine

Die Förderaktion gilt bis 31. Dezember 2019.

Förderungsanträge können bis zu diesem Stichtag eingereicht werden. Sollten die zur Verfügung stehenden Fördermittel vor diesem Datum ausgeschöpft sein, kann eine vorzeitige Beendigung der Förderaktion festgelegt werden.

Der Antrag auf Gewährung einer Förderung ist mit allen Einreichunterlagen bis spätestens sechs Monate nach Inbetriebnahme der Wärmepumpe bei der Stadterneuerung und Prüfstelle für Wohnhäuser (MA 25) einzureichen.

Verfahrensablauf

  • Zur Abklärung fachlicher Fragen wird, speziell bei Großanlagen, vor Abgabe des Antrags und der erforderlichen Einreichunterlagen, ein Gespräch mit der Einreichstelle (MA 25) dringend empfohlen.
  • Für die Einreichung der Förderung muss das Antragsformular verwendet werden. Das antragsformular muss mit allen erforderlichen Nachweisen und Beilagen und unterschrieben, eingereicht werden. Unvollständige Anträge können nicht bearbeitet werden. Diese werden storniert und an die Antragstellerin bzw. den Antragsteller retourniert.
  • Nach Fertigstellung des Bauvorhabens ist mit der zuständigen Sachbearbeiterin oder dem zuständigen Sachbearbeiter der MA 25 Kontakt aufzunehmen. Die Unterlagen für die Endabrechnung müssen nachgereicht werden.
  • Die Auszahlung des Direktzuschusses erfolgt nach einem allfälligen Ortsaugenschein bzw. positiver Stellungnahme einer MA einem Amtssachverständigen der MA 25.

Zuständige Stelle

Stadterneuerung und Prüfstelle für Wohnhäuser (MA 25)
20., Maria-Restituta-Platz 1
Telefon: +43 1 4000-8025
Fax: +43 1 4000-99-8025
E-Mail: post@ma25.wien.gv.at

Gruppe Neubau und Gebäudetechnik

Parteienverkehrszeiten: Dienstag und Donnerstag von 8 bis 12 Uhr und nach persönlicher Vereinbarung

Erforderliche Unterlagen

Einreichunterlagen - Folgende Unterlagen sind für den Antrag um Förderung erforderlich und vollständig beizulegen:

  • Vollständig ausgefülltes Antragsformular
  • Firmenbuchauszug bei juristischen Personen
  • Bei natürlichen Personen: Kopie eines amtlicher Lichtbildausweises (z. B.
  • Aktuelle Grundbuchsabschrift, Baurechtsvertrag, Pachtvertrag,
  • Technische Unterlagen:
    • Datenblatt der Wärmepumpe
    • Technische Beschreibung in Kurzform (verwendete Gerätetypen, Art der Wärmeabgabe, Art der Warmwasserbereitung)
  • Nachweis der Wärmepumpen-COPs
  • Kopie des Bauansuchens mit Eingangsstempel der MA 37 oder, falls bereits vorhanden, Baubewilligungsbescheid der MA 37 bzw. § 70a Bauordnung für Wien das Begleitschreiben der MA 37, (Bestätigung der MA 37, dass nach Ablauf der dreimonatigen Einspruchsfrist keine baubehördlichen Einwendungen vorliegen) bei Neubauten.

Unvollständige Anträge können nicht bearbeitet werden.

Erforderliche Unterlagen nach Fertigstellung - Folgende Unterlagen müssen nachgereicht werden:

  • Nachweis der Kosten der Wärmepumpenanlage/Heizzentrale (Rechnungen und Zahlungsbelege)
  • Nachweis der Kosten für die Erschließung der Wärmequelle, z. B.: (Tiefensonde(n),Brunnen) (Rechnungen und Zahlungsbelege)
  • Bestätigung der ordnungsgemäßen Montage und Inbetriebnahme (Inbetriebnahmeprotokoll) der Wärmepumpenanlage
  • Wasserrechtsbescheid der MA 58 - (bei Wasser/Wasser Wärmepumpen bzw. Bestätigung der MA 58 bei Sole/Wasser Wärmepumpen mit Vertikalkollektor(en) auf die das Anzeigeverfahren anzuwenden ist).
  • Fertigstellungsbescheid der MA 58 (nur bei Wasser/Wasser-Wärmepumpen - sofern vorgesehen). Um rasch zu diesen Unterlagen zu kommen, ist die Fertigstellung der Wärmepumpenanlage der MA 58 unverzüglich zu melden)
  • EHPA Gütesiegel bei Anlagen bis 100 kW, darüber hinaus soweit vorhanden
  • Baubewilligungsbescheid der MA 37 bzw. § 70a Bauordnung für Wien das Begleitschreiben der MA 37, (Bestätigung der MA 37, dass nach Ablauf der dreimonatigen Einspruchsfrist keine baubehördlichen Einwendungen vorliegen) bei Neubauten.

Kosten und Zahlung

Es fallen keine Kosten an.

Erledigungsdauer

Die Auszahlung erfolgt etwa binnen drei Monaten nach Einlangen aller Unterlagen und gegebenfalls einer Endbegehung.

Formular

Antrag auf Ökoförderung Wärmepumpe(n) für Wohngebäude: 262 KB PDF

Zusätzliche Informationen

Homepage: Stadterneuerung und Prüfstelle für Wohnhäuser

Verantwortlich für diese Seite:
Stadterneuerung und Prüfstelle für Wohnhäuser (Magistratsabteilung 25)
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