Innenausbau von Dachgeschossen - Förderungsantrag

Allgemeine Informationen

Gemäß den Bestimmungen des Wiener Wohnbauförderungs- und Wohnhaussanierungsgesetzes (WWFSG 1989) und der dazu ergangenen Sanierungsverordnung vergibt die Stadt Wien im Rahmen der Wohnungsverbesserung Förderungen für den Innenausbau von Dachgeschossen.

Datenschutz

Informationen zum Datenschutz und zu Ihren Rechten als betroffene Person finden Sie unter: Datenschutzrechtliche Information

Voraussetzungen

Folgende Personen können eine Förderung erhalten:

  • MieterInnen von Wohnungen
  • EigentümerInnen von Wohnungen

Wesentliche Förderungsvoraussetzungen:

  • FörderungswerberInnen müssen den Hauptwohnsitz in der zu sanierenden Wohnung führen.
  • Nutzfläche der Wohnung: 22 bis maximal 150 Quadratmeter (in der Förderung werden jedoch maximal 100 Quadratmeter berücksichtigt).
  • Der Altbestand des Hauses muss vor mindestens 20 Jahren errichtet worden sein (Ausnahme: Kleingartenwohnhäuser).

Bei der Förderung von kategorieanhebenden Maßnahmen, durch Einbauten in bestehende Dachräume oder durch Aufstockung entstandene Wohnungen, die von der angemieteten oder angekauften Ausstattung her den Kategorien D, C oder B entsprechen, müssen die FörderungswerberInnen dem "begünstigten Personenkreis" entsprechen, insbesondere hinsichtlich der Einkommensgrenzen gemäß § 11 WWFSG 1989. Bei Anträgen von MieterInnen muss darüber hinaus der Mietvertrag, aus dem die angemietete Ausstattungskategorie ersichtlich ist, vorgelegt werden.

Förderbare Sanierungsmaßnahmen:

  • Erstmaliger Einbau eines WCs und/oder Bades bzw. Badenische
  • Badeeinrichtungen (Dusche usw.)
  • Es werden nur Wohnbauvorhaben mit hocheffizienten, alternativen Energiesystemen gefördert.

Hinweis: Die Abflüsse müssen auf kurzem Wege mit den Abfallsträgen verbunden sein. Neu zu errichtende Abfallsträge einschließlich Kanalanschluss und Lüftung über Dach können mitgefördert werden. Eigenleistungen und bloße Materialkosten werden nicht anerkannt.

Fristen und Termine

Zum Zeitpunkt der Antragstellung dürfen Rechnungen nur ein Rechnungsdatum bis längstens sechs Monate vor Antragstellung aufweisen.

Zuständige Stelle

Informations- und Einreichstellen

Wohnbauförderung und Schlichtungsstelle für wohnrechtliche Angelegenheiten (MA 50)
20., Maria-Restituta-Platz 1, 6. Stock im Infopoint
Telefon: +43 1 4000-74860
Fax: +43 1 4000-99-74879
E-Mail: wv@ma50.wien.gv.at
Montag bis Freitag von 8 bis 13 Uhr

Stadterneuerung und Prüfstelle für Wohnhäuser (MA 25)
20., Maria-Restituta-Platz 1, 6. Stock im Infopoint
Telefon: +43 1 4000-74860

Verfahrensablauf

Bau- bzw. Abrechnungsvorgang

Erforderliche Unterlagen

  • Zustimmung der Hausverwaltung bzw. der HauseigentümerInnen
    • Bei Mietwohnungen und Genossenschaftswohnungen: Erklärung der VermieterInnen (Formular kann heruntergeladen werden)
    • Bei Eigentumswohnungen bzw. Eigenheimen: Auszug aus dem Grundbuch als Nachweis des Eigentums
  • Baubehördliche Bewilligung oder die Kenntnisnahme einer Bauanzeige bzw. ein Gleichstück der bei der Baubehörde eingereichten Plankopie (bei Antragstellung)
  • Bescheid und der genehmigte Originalplan (bei Rechnungslegung)
  • Bei Förderung durch Annuitätenzuschüsse ist die Finanzierungszusage eines Kreditinstitutes erforderlich
  • Kostenvoranschläge bzw. Rechnungen, die ein Rechnungsdatum (ein Fertigstellungsdatum) bis längstens sechs Monate vor Antragstellung in der MA 50 aufweisen
  • Finanzierungszusage eines Kreditinstitutes (Formular kann heruntergeladen werden)

Nicht vollständig ausgefüllte Anträge oder Anträge, die nicht mit den zur Beurteilung notwendigen Dokumenten versehen sind, können nicht in Behandlung genommen werden.

Kosten und Zahlung

Für den WC-Einbau können

  • bei einer zehnjährigen Darlehenslaufzeit Annuitätenzuschüsse im Ausmaß von jährlich höchstens fünf Prozent,
  • bei einer fünfjährigen Darlehenslaufzeit Annuitätenzuschüsse im Ausmaß von jährlich höchstens acht Prozent

des dafür aufgenommenen Kapitalmarktdarlehens gewährt werden.

Für den Badeinbau können

  • bei einer zehnjährigen Darlehenslaufzeit Annuitätenzuschüsse im Ausmaß von jährlich höchstens vier Prozent,
  • bei einer fünfjährigen Darlehenslaufzeit Annuitätenzuschüsse im Ausmaß von jährlich höchstens sechs Prozent

des dafür aufgenommenen Kapitalmarktdarlehens gewährt werden.

Für die Errichtung von Zentralheizungsanlagen mit hocheffizienten alternativen Energiesystemen (z. B. Fernwärme, Heizungswärmepumpen, Biomasseanlagen) können

  • bei einer zehnjährigen Darlehenslaufzeit Annuitätenzuschüsse im Ausmaß von jährlich höchstens vier Prozent,
  • bei einer fünfjährigen Darlehenslaufzeit Annuitätenzuschüsse im Ausmaß von jährlich höchstens sieben Prozent

des dafür aufgenommenen Kapitalmarktdarlehens gewährt werden.

Ausmaß der förderbaren Baukosten

Rechnungen und Zahlungen
Ansprechpartnerin in Zahlungsfragen ist die MA 6 - Buchhaltungsabteilung 1.

Erledigungsdauer

Die Dauer der Erledigung richtet sich danach, ob alle Unterlagen vollständig eingereicht wurden.

Formular

Zusätzliche Informationen

Rechtliche Grundlagen:

Homepage: Wohnbauförderung und Schlichtungsstelle für wohnrechtliche Angelegenheiten

Verantwortlich für diese Seite:
Wohnbauförderung und Schlichtungsstelle für wohnrechtliche Angelegenheiten (Magistratsabteilung 50)
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